Filme

Ad Astra (BluRay)

Der deutsche Zusatztitel ‘Zu den Sternen’ ist hier in meinen Augen etwas irreführend. Der von Brad Pitt gespielte Astronaut um den es hier geht verlässt ja noch nicht mal das Sonnensystem. Aber darin kommt er zugegebenermaßen ziemlich weit rum.

Aber fangen wir vorne an. Ad Astra erzählt die Geschichte des Weltraumingenieur Roy McBride der sehr viel Wert auf seine körperliche und seelische Fitness legt. Eines Tages kommt es während der Reparatur einer Weltraumantenne zu einem Unfall durch den er tausende von Metern zur Erde stürzt.

Sein Verhalten in dieser gefährlichen Situation nehmen ein paar Bosse zum Anlass ihn in auf eine geheime Weltraummission zu schicken. Diese gehen davon aus, dass der elektromagnetische Sturm, der die Weltraumantenne zerstört hat aus Richtung des Neptun kommt. Dorthin ist 20 Jahre zuvor Roys Vater gereist um die Existenz von Außerirdischen zu beweisen und seitdem verschollen.

Roy soll über den Mond zum Mars fliegen, weil dort die einzige noch funktionierende Kommunikationseinrichtung steht, mit der man Nachrichten in Richtung Neptun schicken kann. Damit soll er versuchen, seinen Vater zu kontaktieren.

Tja, soviel zur Ausgangssituation. Natürlich läuft bei dieser Mission nichts nach Plan und keiner spielt so richtig mit offenen Karten.

Ad Astra ist nichts für Freunde der typischen Weltraumballerei. Es wird gern mal der Vergleich mit 2001 genannt, was ich so jetzt aber nicht unterschreiben würde. Das sind zwei völlig unterschiedliche Filme. Ich persönliche finde den Film hauptsächlich aus astronomischer Sicht interessant. Die Reise durchs Sonnensystem bietet schon einige sehr beeindruckende Bilder.

Wenn man sich die Darstellerliste ansieht, wundert es mich ein bisschen, dass sich der Film bisher irgendwie an mir vorbeigemogelt hat. Brad Pitt, Donald Sutherland, Tommy Lee Jones und Liv Tyler sind alles keine Unbekannten.

Vielleicht liegt es an der etwas behäbigen Erzählweise, dass dem Film ein größeres Publikum verwehrt bleibt. In diesem Punkt kann man den Vergleich mit 2001 wieder ziehen. So dürfte der Film hauptsächlich bei den Leuten funktionieren, denen dieses Tempo nichts ausmacht und die am Thema Raumfahrt interessiert sind. Das wird nämlich in meinen Augen recht realistisch dargestellt.

Das Bild der BluRay macht eine ordentliche Figur wobei die Farben, thematisch bedingt, nicht gerade quietschbunt sind. Allgemein ist auch der Look des Films recht düster. Der Ton funktioniert trotz der fehlenden Action hervorragend und ist gut abgemischt. Ist bei dieser Art von Filmen auch nicht immer selbstverständlich.

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Der Marvel Marathon

Heute ist es endlich soweit. Schon vor Monaten durchgeführt, ist die Nachbearbeitung meines Videos zum Marvel Marathon endlich fertig.

Geschaut wurden alle Filme des Marvel Cinematic Universe von Iron Man 1 bis Avengers Endgame. Da es sich dabei um 22 Filme mit einer Laufzeit von etwa 47 Stunden handelt, ist das am Stück kaum zu schaffen. Um mich nicht unnötig zu quälen, habe ich das Ganze auf drei Tage aufgeteilt.

Alles weitere erzählt der Verrückte im Video:

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The Irishman (Netflix)

Das Thema Netflix klammere ich hier mal bewusst aus, da es nur um den Film selber gehen soll, den ich nun endlich mal (im TV) sehen konnte.

Um es schon mal vorab zu sagen: Der Film hält das, was ich mir von ihm versprochen habe. Die Wiedervereinigung von Scorsese, DeNiro und Pesci hätte gar nicht besser funktionieren können. Und als Sahnestückchen oben drauf hat man mal eben noch Pacino geholt. Alles Fachleute wenn es darum geht, einen guten Mafia-Film zu machen.

Der über 200 Minuten lange The Irishman erzählt das Leben des Kriegsveteranen Frank Sheeran der nach dem Krieg vom Lastwagenfahrer zu einem hochrangigen Mitglied der Mafia wird, in dessen Auftrag er auch mordet. Durch diese Arbeit erhält er schließlich den Job als persönlicher Leibwächter des Gewerkschaftsbosses Jimmy Hoffa.

Der Film spielt in mehreren Zeitebenen, wobei die Darsteller digital jünger, bzw. älter gemacht wurden. Das funktioniert bis auf wenige Ausnahmen ausgesprochen gut. Und da ist es dann auch nicht die Optik sondern eher die Bewegung. Ein über 70 jähriger DeNiro, dessen Gesicht wie das eines 30jähriger aussieht, bewegt sich halt nicht wie ein dreißigjähriger. Das ist dann aber auch schon das einzige, was man in diesem Bereich negativ sehen könnte.

Mit der Erzählstruktur hatte ich so ein bisschen Probleme. Der Film springt immer mal wieder in den Zeiten hin und her. Da musste man dann schon aufpassen, dass man mitbekommt, wann das gesehene gerade spielt. Die angepasste Optik der Schauspieler hilft da nur bedingt, weil ich die Unterschiede bei den Szenen die in den 50er-70 Jahren spielen eher gering finde.

Was den ein oder anderen eher stören könnte, ist das gedrosselte Erzähltempo. Wenn man hier ein Schnittgewitter wie in GoodFellas oder besonders in Casino erwartet, wird man enttäuscht. Das Tempo des Films erinnert eher an das von Der Pate. Trotzdem merkt man irgendwie immer, dass man sich gerade einen Film von Martin Scorsese anguckt.

Die Besetzung ist natürlich das eigentliche Highlight des Films. Joe Pesci endlich mal wieder in einem Film zu sehen war schon etwas Besonderes, wenn man bedenkt, dass er dafür extra seinen Ruhestand unterbrochen hat. Wenn auch nur wiederwillig, wenn das stimmt was man so liest.

DeNiro brauchte diesen Film unbedingt, da er in den letzten Jahren nicht gerade die ganz großen Hits hatte. Es waren zwar immer mal wieder ein paar nette Nebenrollen dabei aber so einen richtigen Knaller den er als Hauptdarsteller trägt sucht man dann doch vergeblich.

Selbiges gilt für Al Pacino. Auch der zeigt hier als Jimmy Hoffa endlich mal wieder seine ganze Klasse.

Ob The Irishman letztendlich genauso nachwirken wird wie Der Pate, GoodFellas oder Casino wird die Zeit zeigen. Lust auf eine Zweitsichtung hätte ich schon. Da kann man nur hoffen, dass da evtl. mal eine BluRay veröffentlicht wird oder ich bei Netflix doch mal schwach werde. Bisher würde es sich für mich noch nicht lohnen.

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Oscarverleihung 2020 – Die Abrechnung

Das war sie nun. Die Oscarverleihung 2020.

Vieles war vorhersehbar, manches doch überraschend. Die Preise wurden wie vorhergesagt sehr freundschaftlich geteilt. Als Gewinner des Abends kann sich der Süd-Koreanische Film Parasite fühlen. Mit vier Preisen inklusive Bester Film und Bester Internationaler Film führt er die Preisliste an.

Dahinter tummeln sich 1917 mit 3 sowie Once upon a Time in Hollywood, Ford v Ferrari und Joker mit je 2 Auszeichnungen. Scorseses The Irishman war damit der große (vorhersehbare) Verlierer.

Unter dem Video gibt es dann noch die komplette Liste der Gewinner im Vergleich zu meinen Tipps.

Actor in a Leading Role

  • Antonio Banderas (Pain and Glory )
  • Leonardo DiCaprio (Once upon a Time…in Hollywood)
  • Adam Driver (Marriage Story)
  • Joaquin Phoenix (Joker)
  • Jonathan Pryce (The Two Popes)

Actor in a Supporting Role

  • Tom Hanks (A Beautiful Day in the Neighborhood)
  • Anthony Hopkins (The Two Popes)
  • Al Pacino (The Irishman)
  • Joe Pesci (The Irishman)
  • Brad Pitt (Once upon a Time…in Hollywood)

Actress in a Leading Role

  • Cynthia Erivo (Harriet)
  • Scarlett Johansson (Marriage Story)
  • Saoirse Ronan (Little Women)
  • Charlize Theron (Bombshell)
  • Renée Zellweger (Judy)

Actress in a Supporting Role

  • Kathy Bates (Richard Jewell)
  • Laura Dern (Marriage Story)
  • Scarlett Johansson (Jojo Rabbit)
  • Florence Pugh (Little Women)
  • Margot Robbie (Bombshell)

Animated Feature Film

  • How to Train Your Dragon: The Hidden World
  • I Lost My Body
  • Klaus
  • Missing Link
  • Toy Story 4

Cinematography

  • The Irishman (Rodrigo Prieto)
  • Joker (Lawrence Sher)
  • The Lighthouse  (Jarin Blaschke)
  • 1917 (Roger Deakins)
  • Once upon a Time…in Hollywood (Robert Richardson)

Costume Design

  • The Irishman (Sandy Powell and Christopher Peterson)
  • Jojo Rabbit (Mayes C. Rubeo)
  • Joker (Mark Bridges)
  • Little Women (Jacqueline Durran)
  • Once upon a Time…in Hollywood (Arianne Phillips)

Directing

  • The Irishman (Martin Scorsese)
  • Joker (Todd Phillips)
  • 1917 (Sam Mendes)
  • Once upon a Time…in Hollywood (Quentin Tarantino)
  • Parasite (Bong Joon Ho)

Documentary (Feature)

  • American Factory
  • The Cave
  • The Edge of Democracy
  • For Sama
  • Honeyland

Documentary (Short Subject)

  • In the Absence
  • Learning to Skateboard in a Warzone (If You’re a Girl)
  • Life Overtakes Me
  • St. Louis Superman
  • Walk Run Cha-Cha

Film Editing

  • Ford v Ferrari (Michael McCusker and Andrew Buckland)
  • The Irishman (Thelma Schoonmaker)
  • Jojo Rabbit (Tom Eagles)
  • Joker (Jeff Groth)
  • Parasite (Yang Jinmo)

International Feature Film

  • Corpus Christi (Poland)
  • Honeyland (North Macedonia)
  • Les Misérables (France)
  • Pain and Glory (Spain)
  • Parasite (South Korea)

Makeup and Hairstyling

  • Bombshell (Kazu Hiro, Anne Morgan and Vivian Baker)
  • Joker (Nicki Ledermann and Kay Georgiou)
  • Judy (Jeremy Woodhead)
  • Maleficent: Mistress of Evil (Paul Gooch, Arjen Tuiten and David White)
  • 1917 (Naomi Donne, Tristan Versluis and Rebecca Cole)

Music (Original Score)

  • Joker (Hildur Guðnadóttir)
  • Little Women (Alexandre Desplat)
  • Marriage Story (Randy Newman)
  • 1917 (Thomas Newman)
  • Star Wars: The Rise of Skywalker (John Williams)

Music (Original Song)

  • “I Can’t Let You Throw Yourself Away” from Toy Story 4; Music and Lyric by Randy Newman
  • “(I’m Gonna) Love Me Again” from Rocketman; Music by Elton John; Lyric by Bernie Taupin
  • “I’m Standing With You” from Breakthrough; Music and Lyric by Diane Warren
  • “Into The Unknown” from Frozen II; Music and Lyric by Kristen Anderson-Lopez and Robert Lopez
  • “Stand Up” from Harriet; Music and Lyric by Joshuah Brian Campbell and Cynthia Erivo

Best Picture

  • Ford v Ferrari
  • The Irishman
  • Jojo Rabbit
  • Joker
  • Little Women
  • Marriage Story
  • 1917
  • Once upon a Time…in Hollywood
  • Parasite

Production Design

  • The Irishman (Production Design: Bob Shaw; Set Decoration: Regina Graves)
  • Jojo Rabbit (Production Design: Ra Vincent; Set Decoration: Nora Sopková)
  • 1917 (Production Design: Dennis Gassner; Set Decoration: Lee Sandales)
  • Once upon a Time…in Hollywood (Production Design: Barbara Ling; Set Decoration: Nancy Haigh)
  • Parasite (Production Design: Lee Ha Jun; Set Decoration: Cho Won Woo)

Short Film (Animated)

  • Dcera (Daughter)
  • Hair Love
  • Kitbull
  • Memorable
  • Sister

Short Film (Live Action)

  • Brotherhood
  • Nefta Football Club
  • The Neighbors’ Window
  • Saria
  • A Sister

Sound Editing

  • Ford v Ferrari
  • Joker
  • 1917
  • Once upon a Time…in Hollywood
  • Star Wars: The Rise of Skywalker

Sound Mixing

  • Ad Astra
  • Ford v Ferrari
  • Joker
  • 1917
  • Once upon a Time…in Hollywood

Visual Effects

  • Avengers: Endgame
  • The Irishman
  • The Lion King
  • 1917
  • Star Wars: The Rise of Skywalker

Writing (Adapted Screenplay)

  • The Irishman (Screenplay by Steven Zaillian)
  • Jojo Rabbit (Screenplay by Taika Waititi)
  • Joker (Written by Todd Phillips & Scott Silver)
  • Little Women (Written for the screen by Greta Gerwig)
  • The Two Popes (Written by Anthony McCarten)

Writing (Original Screenplay)

  • Knives Out (Written by Rian Johnson)
  • Marriage Story (Written by Noah Baumbach)
  • 1917 (Written by Sam Mendes & Krysty Wilson-Cairns)
  • Once upon a Time…in Hollywood (Written by Quentin Tarantino)
  • Parasite (Screenplay by Bong Joon Ho, Han Jin Won; Story by Bong Joon Ho)

Damit lag ich also 14 mal richtig. Beser wie im letzten Jahr, aber da geht mehr 🙂 .

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Oscarverleihung 2020 – Die Tipps

Und schon ist es wieder soweit. Die alljährliche Oscarverleihung steht an und dieses Jahr gibt es vier Filme, die ganz groß abräumen wollen. Der Joker hat mit seinen 11 Nominierungen sogar nicht nur die meisten in diesem Jahr sondern auch mehr wie jede bisherige Comicverfilmung bekommen. Dahinter tummeln sich gleich drei Filme mit je 10 Nominierungen. Martin Scorseses Netflix Produktion The Irishman, der ‘Erste Weltkrieg pseudo OneShot’ Film 1917 von Sam Mendes und Quentin Tarantinos ‘Ich erzähl in drei Stunden einfach mal gar nix’ Once Upon a Time in Hollywood.

Ob es den ganz großen Abräumer geben wird, ist schwer zu sagen. 1917 hat da noch die besten Chancen, da der bereits im Vorfeld ziemlich vielen Preise bei ähnlicher Konkurrenz einsacken konnte. Außerdem steht Hollywood auf solche technischen Spielereien. Hollywood steht aber auch auf Hollywood, was zumindest den Tarantino Film auf Platz 2 der Favoritenliste bringen dürfte.

Der, wahrscheinlich grandiose, The Irishman dürfte es da schon schwerer haben. Viele von denen die da abstimmen sehen im Oscar immer noch einen Preis für Kinofilme und The Irishman wurde fürs Streaming auf Netflix gedreht. Das dürften viele übel nehmen (ich bin auch nicht glücklich darüber).

Joker sehe ich trotz der meisten Nominierungen nicht als den Film, der am Ende mit den meisten Preisen nach Hause geht.

Aber stimmen wir erst mal ab und sehen, was unterm Strich raus kommt.

Actor in a Leading Role

In dieser Kategorie hat es dieses Jahr jeder schwer, der gegen den Joker antreten muss. Alles andere als Joaquin Phoenix würde mich hier sehr wundern.

  • Antonio Banderas (Pain and Glory )
  • Leonardo DiCaprio (Once upon a Time…in Hollywood)
  • Adam Driver (Marriage Story)
  • Joaquin Phoenix (Joker)
  • Jonathan Pryce (The Two Popes)

Actor in a Supporting Role

Ich würde ja schon gerne Pesci nochmal als Preisträger sehen. Da bräuchten die Veranstalter auch keine Angst haben, dass der sich allzu lange bedankt. Aber ich folge hier mal den Globes, wo die gleichen Schauspieler nominiert waren und sich Brad Pitt durchgesetzt hat.

  • Tom Hanks (A Beautiful Day in the Neighborhood)
  • Anthony Hopkins (The Two Popes)
  • Al Pacino (The Irishman)
  • Joe Pesci (The Irishman)
  • Brad Pitt (Once upon a Time…in Hollywood)

Actress in a Leading Role

Bei den Globes gibt es ja noch die Unterscheidung zwischen Drama und Komödie/Musical. Alle hier Nominierten waren auch bei den Globes nominiert. Lustigerweise alle fünf unter der Rubrik Drama. Also wähle ich hier die Globe Gewinnerin Zellweger.

  • Cynthia Erivo (Harriet)
  • Scarlett Johansson (Marriage Story)
  • Saoirse Ronan (Little Women)
  • Charlize Theron (Bombshell)
  • Renée Zellweger (Judy)

Actress in a Supporting Role

Laura Dern scheint hier die Favoritin zu sein. Neben dem Golden Globe hat sie auch den Critics Choice Award bekommen. Der wird auch gerne mal als Vorbote für den Oscar gesehen.

  • Kathy Bates (Richard Jewell)
  • Laura Dern (Marriage Story)
  • Scarlett Johansson (Jojo Rabbit)
  • Florence Pugh (Little Women)
  • Margot Robbie (Bombshell)

Animated Feature Film

Hier wird es ganz schwierig. Missing Link hat bei den Globes gewonnen, Toy Story 4 bei den Critics. Aber auch wenn ich alles andere lieber sehen würde als einen weiteren Sieg für einen Disney und oder Pixar Film geht mein Tipp an Toy Story 4.

  • How to Train Your Dragon: The Hidden World
  • I Lost My Body
  • Klaus
  • Missing Link
  • Toy Story 4

Cinematography

Hier mache ich es mir einfach. Der Preis geht an Deakins für 1917. Und das der was kann, hat er nicht nur in diesem Film bewiesen.

  • The Irishman (Rodrigo Prieto)
  • Joker (Lawrence Sher)
  • The Lighthouse  (Jarin Blaschke)
  • 1917 (Roger Deakins)
  • Once upon a Time…in Hollywood (Robert Richardson)

Costume Design

Auch nicht einfach, da richtige Vergleiche fehlen. Once upon… sieht zwar Kostümmäßig gut aus, aber besser abschneiden dürfte der beim Production Design. Hier kommt mein erster Schuss ins Blaue. Jojo Rabbit.

  • The Irishman (Sandy Powell and Christopher Peterson)
  • Jojo Rabbit (Mayes C. Rubeo)
  • Joker (Mark Bridges)
  • Little Women (Jacqueline Durran)
  • Once upon a Time…in Hollywood (Arianne Phillips)

Directing

Der Südkoreanische Parasite scheint ja allgemein beliebt zu sein weshalb ich hier noch zwischen dem Koreaner und Mendes schwanke. Aber ich muss mich festlegen: daher Mendes.

  • The Irishman (Martin Scorsese)
  • Joker (Todd Phillips)
  • 1917 (Sam Mendes)
  • Once upon a Time…in Hollywood (Quentin Tarantino)
  • Parasite (Bong Joon Ho)

Documentary (Feature)

Bei den Dokus war das für mich schon immer ein reines Glücksspiel. So auch diese Jahr.

  • American Factory
  • The Cave
  • The Edge of Democracy
  • For Sama
  • Honeyland

Documentary (Short Subject)

  • In the Absence
  • Learning to Skateboard in a Warzone (If You’re a Girl)
  • Life Overtakes Me
  • St. Louis Superman
  • Walk Run Cha-Cha

Film Editing

Keine Ahnung, wie man sich hier entscheiden wird. Da ich aber ein großer Fan des Films Ford vs. Ferrari bin, tippe ich mal darauf. Vielleicht wird’s ja was.

  • Ford v Ferrari (Michael McCusker and Andrew Buckland)
  • The Irishman (Thelma Schoonmaker)
  • Jojo Rabbit (Tom Eagles)
  • Joker (Jeff Groth)
  • Parasite (Yang Jinmo)

International Feature Film

Wie schon weiter oben erwähnt, ist Parasite hier der große Favorit. Ein anderer hat da kaum eine Chance.

  • Corpus Christi (Poland)
  • Honeyland (North Macedonia)
  • Les Misérables (France)
  • Pain and Glory (Spain)
  • Parasite (South Korea)

Makeup and Hairstyling

Hier halte ich mich mal an die Critics und tippe auf Bombshell

  • Bombshell (Kazu Hiro, Anne Morgan and Vivian Baker)
  • Joker (Nicki Ledermann and Kay Georgiou)
  • Judy (Jeremy Woodhead)
  • Maleficent: Mistress of Evil (Paul Gooch, Arjen Tuiten and David White)
  • 1917 (Naomi Donne, Tristan Versluis and Rebecca Cole)

Music (Original Score)

Die Musik im Joker scheint Eindruck gemacht zu haben. Dafür gabs schon mehre Preise. Bei Williams könnte man evtl. noch mal einen Sympathie Oscar vergeben. Der hat 1994 seinen letzten für Schindler Liste bekommen und wahr danach beinahe im Jahresrythmus nominiert. Aber ganz ehrlich: für seine zum neunten Mal aufgewärmte Star Wars Soße gehört er in diesem Jahr in meinen Augen noch nicht mal in die Reihe der Nominierten. Ich versteh eh nicht, wieso er für die Episoden 7-9 jedes mal nominiert wurde aber für 1-3 nicht einmal. Da gab es viel mehr was im Ohr geblieben ist und vor allem war es abwechslungsreicher.

  • Joker (Hildur Guðnadóttir)
  • Little Women (Alexandre Desplat)
  • Marriage Story (Randy Newman)
  • 1917 (Thomas Newman)
  • Star Wars: The Rise of Skywalker (John Williams)

Music (Original Song)

Auch wenn hier gerne Lieder aus Trickfilmen genommen werden, tippe ich mal auf Elton John.

  • “I Can’t Let You Throw Yourself Away” from Toy Story 4; Music and Lyric by Randy Newman
  • “(I’m Gonna) Love Me Again” from Rocketman; Music by Elton John; Lyric by Bernie Taupin
  • “I’m Standing With You” from Breakthrough; Music and Lyric by Diane Warren
  • “Into The Unknown” from Frozen II; Music and Lyric by Kristen Anderson-Lopez and Robert Lopez
  • “Stand Up” from Harriet; Music and Lyric by Joshuah Brian Campbell and Cynthia Erivo

Best Picture

Hier kann man böse daneben tippen aber die Weichen stehen auf 1917. Alles andere wäre wirklich mal eine Überraschung.

  • Ford v Ferrari
  • The Irishman
  • Jojo Rabbit
  • Joker
  • Little Women
  • Marriage Story
  • 1917
  • Once upon a Time…in Hollywood
  • Parasite

Production Design

Hier hatte ich ja weiter oben schon mal Once upon… in die Schale geworfen. Ist deshalb auch mein Tipp in dieser Kategorie.

  • The Irishman (Production Design: Bob Shaw; Set Decoration: Regina Graves)
  • Jojo Rabbit (Production Design: Ra Vincent; Set Decoration: Nora Sopková)
  • 1917 (Production Design: Dennis Gassner; Set Decoration: Lee Sandales)
  • Once upon a Time…in Hollywood (Production Design: Barbara Ling; Set Decoration: Nancy Haigh)
  • Parasite (Production Design: Lee Ha Jun; Set Decoration: Cho Won Woo)

Short Film (Animated)

Die Kurzfilme versauen mir eigentlich jedes Jahr den Schnitt, weshalb ich mich auch gar nicht lange mit aufhalte.

  • Dcera (Daughter)
  • Hair Love
  • Kitbull
  • Memorable
  • Sister

Short Film (Live Action)

  • Brotherhood
  • Nefta Football Club
  • The Neighbors’ Window
  • Saria
  • A Sister

Sound Editing

Jetzt wird’s noch mal technisch. Die beiden Sound Kategorien konnte ich noch nie wirklich auseinander halten. Das macht das Tippen auch nicht einfacher. Hier wähle ich noch mal Ford v Ferrari. Sound passt einfach zu Motorsport.

  • Ford v Ferrari
  • Joker
  • 1917
  • Once upon a Time…in Hollywood
  • Star Wars: The Rise of Skywalker

Sound Mixing

Auch hier könnte ich denn Rennsportfilm wählen. Aber irgendwas sagt mir, dass man acuh 1917 noch in ein paar technischen Kategorien siegen lassen will. Und Krieg macht ja auch ganz ordentlich Krach.

  • Ad Astra
  • Ford v Ferrari
  • Joker
  • 1917
  • Once upon a Time…in Hollywood

Visual Effects

Hier kommt es drauf an, ob der Wähler lieber auf offensichtliche oder dezente Effekte steht. In Avengers: Endgame ist so ziemlich jede Einstellung ein visueller Effekt. Auch bei Star Wars und Lion King. Der Irishman lebt vom digitalen verjüngen und altern seiner Darsteller und 1917 setzt auf Realismus. Auf die Avengers hatte ich ja letztes Jahr auch getippt und bin damit baden gegangen. Trotzdem bleibe ich dabei. In dem Film steckt Effekte mäßig wahrscheinlich auch die meiste Arbeit.

  • Avengers: Endgame
  • The Irishman
  • The Lion King
  • 1917
  • Star Wars: The Rise of Skywalker

Writing (Adapted Screenplay)

Auch nicht einfach. Ich schätze, dass Irishman und Two Popes raus sind. Joker wäre zumindest eine überraschende Entscheidung aber es ist eine Comic Adaption. Bleiben Jojo Rabbit und Little Women. Ich tippe auf die Women. Die haben auch bei den Critics gewonnen.

  • The Irishman (Screenplay by Steven Zaillian)
  • Jojo Rabbit (Screenplay by Taika Waititi)
  • Joker (Written by Todd Phillips & Scott Silver)
  • Little Women (Written for the screen by Greta Gerwig)
  • The Two Popes (Written by Anthony McCarten)

Writing (Original Screenplay)

Hier werden sie den Preis Tarantino geben, weil sie ihm den Regie Oscar nicht geben konnten. Außerdem schreibt er über Hollywood in den goldenen Zeiten. Das mögen die.

  • Knives Out (Written by Rian Johnson)
  • Marriage Story (Written by Noah Baumbach)
  • 1917 (Written by Sam Mendes & Krysty Wilson-Cairns)
  • Once upon a Time…in Hollywood (Written by Quentin Tarantino)
  • Parasite (Screenplay by Bong Joon Ho, Han Jin Won; Story by Bong Joon Ho)

Zählen wir zusammen: Wenn es nach meinen Tipps geht, wird wieder mal freundschaftlich geteilt. 1917 bekommt 4 inkl. Bester Film, dahinter Once upon a Time in Hollywood mit 3 Preisen. Joker und Ford v Ferrari sacken 2 ein und der Rest einen oder weniger. Damit wäre The Irishman der Verlierer des Abends.

Wenn man sich die letzten Jahre so ansieht, könnte das Szenario gar nicht so weit hergeholt sein. Oder ich liege komplett daneben…

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Svenom – Das erste Video ist da

Mein erstes Video unter neuem Name kündigt an, dass es zukünftig ‘kürzere und knackigere’ Videos geben wird. Wie ernst es mir damit ist, sieht man an der majestätischen Laufzeit von 130 Minuten :-).

Der größte Teil des Videos beschäftigt sich mit dem obligatorischen Jahresrückblick, bzw. der Vorschau der Filmjahre 2019 und 2020.

In über 2 Stunden flitze ich durch 2 Filmjahre und berichte, über welche Filme oder Serien ich mich gefreut oder geärgert habe, was mich 2020 im Kino erwartet und welche Todesnachrichten von Filmstars mich 2019 am meisten ‘getroffen’ haben.

Hier ist das gute Stück:

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