Monat: Mai 2017

DCTV – Folge 101: Filmwoche 21/2017

DCTV – Folge 101: Filmwoche 21/2017

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Starts am 25.05.2017

Pirates of the Caribbean – Salazars Rache

Die Piratensaga um den von Johnny Depp gespielten Captain Jack Sparrow geht nun mittlerweile in die fünfte Runde. War Teil Eins noch ein eher klassisches Piratenabenteuer das entfernt an das Computersiel Monkey Island erinnerte, hatte man es bei den Teilen Zwei und Drei sowohl Story- als auch effektmäßig für meinen Geschmack etwas übertrieben. Die Teile waren einfach zu überladen. Teil Vier schaltete, zumindest mit der Geschichte, wieder ein paar Gänge zurück, blieb aber leider auch nicht großartig im Gedächtnis hängen.

Nun also Teil Fünf mit dem Untertitel Salazars Rache. Dieser ist wohl Jacks Todfeind und will sich mit seiner Mannschaft mit Geisterpiraten an den lebenden Piraten rächen. Jack macht sich auf die Suche nach Poseidons magischen Dreizack mit dem er Salazar vernichten kann.

Hört sich jetzt nicht so aufregend an, könnte aber durchaus was brauchbares bei raus kommen. Die Kritiken sind wie immer von vernichtend bis hervorragend. Es spielt wohl auch eine Rolle, ob man die bisherigen Teile sehr mochte, denn gerade Johnny Depps Darstellung des immer torkelnden Piraten ist nicht jedermanns Sache. Auch ich habe da so meine Probleme. Gerade im vierten Teil war das teilweise kaum zu ertragen.

Aber eine Chance werde ich Sparrow mal geben. Ich frage mich nur, ob 3D wirklich so schlecht ist wie man in einigen Foren liest. Ich brauche es sowieso nicht aber, wenn selbst eingefleischte 3D Fans sagen, dass das nix war, werde ich wohl versuchen auf eine 2D Vorstellung auszuweichen.

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Blu-Rays der letzten Woche

Bob, der Streuner

Nach Voll Verkatert nun schon wieder ein Katzenfilm. Nur schlägt Bob, der Streuner eine komplett andere Richtung ein. Hier haben wir es zunächst nicht mit CGI Katzen, sondern einer real spielenden Katze zu tun, die nebenbei auch noch real existiert und weil die dressierten Filmkatzen es nicht hinbekommen haben den Job vor der Kamera auch noch gleich selbst übernommen hat.

Bob, der Streuner ist die Verfilmung des gleichnamigen Buches von James Bowen der darin schildert, wie er dank des Katers seine Drogensucht überwindet und nebenbei auch noch zum Medienstar wird.

Die eigentliche Handlung ist im Grunde sehr simpel. Der Film steuert auch nicht irgendwie auf einen Höhepunkt hin und das scheint wohl auch nie beabsichtigt gewesen zu sein. Vielmehr konzentriert man sich auf James Bowen wie er nach und nach ins richtige Leben zurückfindet und den Personen die ihn dabei unterstützen. Inklusive des Katers Bob.

Bob, der Streuner ist nicht ganz so leichte Kost und auf keinen Fall sollte man eine Tierkomödie erwarten. Es gibt zwar immer mal wieder lustige Momente aber das Thema Drogen und Entzug wird auch ziemlich schonungslos dargestellt. Also nix für Leute die einfach nur einen putzigen Katzenfilm sehen wollen.

Alle anderen bekommen mit Bob, der Streuner eine ziemlich wilde Mischung aus Tierfilm, Drama, Biopic und Komödie geliefert bei der einige die Taschentücher nicht zu weit weg legen dürften.

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DCTV – Folge 100: Das Special

DCTV – Folge 100: Das Special

Heute gibt es mal keine Filmtipps im herkömmlichen Sinne. Ich nehme die einhundertste Folge zum Anlass mal einen Blick hinter die Kulissen zu erlauben. Unter anderem wird gezeigt, was sich so alles in meinem ‚Filmstudio‘ befindet oder mit welcher Software das Ganze anschließend bearbeitet wird.

Außerdem werfen wir noch einen Blick in den ein oder anderen Schrank der meine Blu-Rays beinhaltet. Viel Spaß dabei.

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DCTV – Folge 099: Filmwoche 20/2017

DCTV – Folge 099: Filmwoche 20/2017

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Starts am 18.05.2017

Alien: Covenant

Licht und Schatten bei den Außerirdischen. Kritik gibt’s hier.

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Blu-Rays der letzten Woche

Sully

2009 ist in New York auf dem Hudson River ein Passagierflugzeug notgelandet, nachdem direkt nach dem Start ein Schwarm Vögel für einen Ausfall der Turbinen sorgt. Alle haben überlebt.

Wenn man darüber einen Film macht, weiß man natürlich von vornherein, wie es ausgeht und deshalb muss man die Geschichte ein wenig anders aufbauen um überhaupt ein wenig Spannung zu erzeugen. Dies gelingt Regisseur Clint Eastwood erstaunlich gut.

Denn trotz geglückter Notlandung steht der Pilot unter Verdacht, mit der Landung auf dem Fluss die falsche Entscheidung getroffen zu haben. Im Film liegt dann auch der Fokus mehr auf der Untersuchung als dem Flug an sich.

Eastwood holt aus dieser recht ‚einfachen‘ Geschichte aber alles raus, was drin ist und so bleibt Sully von der ersten bis zur letzten Minute ein spannender und trotz des ernsten Themas auch ein unterhaltsamer Film. Begünstigt wird das noch durch die kurze Laufzeit von knapp über 90 Minuten. Das ist bei Eastwood nicht selbstverständlich denn in der Regel kommt der mit weniger als zwei Stunden nicht aus.

Passengers

Mal ein Science Fiction Film der ‚zunächst‘ anderen Art. Auf dem 120 Jahre dauernden Flug eines Raumschiffs zu einem anderen Planeten kommt es durch ein Asteroidenfeld zu Schäden, wodurch einige Systeme verrückt spielen. Unter anderem auch eine der zahlreichen Schlafkammern wodurch der darin befindliche Maschinenbauer Jim aus seinem Kälteschlaf geweckt wird. Leider 90 Jahre zu früh.

Eine Rückkehr in die Schlafkammer ist nicht möglich und so geistert er von nun an auf dem riesigen Schiff umher. Die einzige Person mit der er sich unterhalten kann ist ein Roboter, der als Barkeeper ‚arbeitet‘. Nach mehreren Monaten der Einsamkeit beschließt er, eine weitere Passagierin aus dem Kälteschlaf zu holen um nicht mehr allein zu sein. Allerdings muss neben dien Liebeleien der Beiden auch noch das Schiff repariert werden, da sonst niemand in der neuen Heimat ankommt.

Den Film kann man grob in 3 Teile splitten. Zunächst mal die einzelne Person auf dem riesigen Raumschiff und wie sie sich die Zeit vertreibt. Der mittlere Teil ist dann eine Liebesgeschichte und am Ende bekommt man noch eine geballte Ladung Weltraumaction.

Das Ganze wirkt nicht wie aus einem Guss. Die ersten beiden Teile sind hier und da ein wenig zu langatmig erzählt und der Schluss sieht so aus, als hätte das Studio noch ein paar Explosionen gefordert. Mir hat der Film trotzdem ganz gut gefallen und wenn man über die ein oder andere etwas in die Länge gezogene Szene hinwegsieht, bekommt man zumindest optisch einiges geboten.

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Alien: Covenant (Kino)

Alien: Covenant (Kino)

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Die Vorgeschichte von etwas bereits bekannten zu erzählen ist immer ein wenig schwierig. Zum einen ist der Ausgang bekannt und zum anderen haben sich die Fans schon selber Gedanken darüber gemacht was vorher wohl so alles passiert ist. Und je mehr Zeit zwischen dem Erscheinen des Originals und der Vorgeschichte liegt, desto schwerer wird es.

Im Falle von Alien sind es schon über 30 Jahre in denen sich die Fans des Original Gedanken darüber machen konnten. Und so war es im Falle von Prometheus 2012 nicht verwunderlich, dass es da ein paar lange Gesichter gab. Dazu kam noch das Hickhack ob es denn überhaupt als Vorgeschichte zu Alien gedacht war.

Diese Kritik hat sich Regisseur Ridley Scott wohl zu Herzen genommen und wollte es mit Alien: Covenant nun allen recht machen. Aber damit hat er sowohl den Alien als auch den Prometheus Freunden nicht wirklich einen Gefallen getan. Zwar handelt es sich hier um die Fortsetzung von Prometheus aber wer gehofft hat, dass man ein bisschen mehr über die sogenannten Konstrukteure erfährt, dürfte enttäuscht werden. Auch als Vorgeschichte von Alien funktioniert das Ganze nur bedingt. Zwar wird gezeigt, wie das bekannte Alien sein endgültiges Aussehen bekommt aber wie das passiert dürfte nicht jedermanns Geschmack sein.

Eine direkte Überleitung zum ersten Alien Film gibt es auch nicht. Was umso ärgerlicher ist, da Ridley Scott angekündigt hat, dass der nächste Film zwischen Prometheus und Covenant spielen soll. Also quasi ein Prequel in der Prequel Trilogie. Kein cleverer Schachzug aber Mr. Scott hat ja in Bezug auf die Alien Vorgeschichte schon mehrfach seine Meinung geändert (Stand: 19.05.2017).

Kommen wir mal zu Alien: Covenant als Film und der ist, wenn man die bereits genannten Probleme mal außer Acht lässt, gar nicht mal so schlecht. Das Raumschiff Covenant ist auf dem Weg zu einem entfernten Planeten um dort eine neue Kolonie zu gründen. An Bord sind neben der Crew auch noch 2000 Kolonisten. Alle im Kälteschlaf. Nur der Android Walter wacht über alles. Eines Tages wird durch eine Art Sonnensturm das Schiff schwer beschädigt und die Crew aufgeweckt. Während der Reparaturen wird ein Funksignal aufgefangen, das von einem bewohnbaren Planeten ganz in der Nähe kommt. Die Crew entscheidet sich dazu das Ganze mal zu untersuchen.

Da ich ab hier zu viel verraten würde, belasse ich es mal dabei und komme direkt zu den Sachen, die mir gefallen oder nicht gefallen haben. Zunächst mal ist der weitere Verlauf recht vorhersehbar, auch wenn es mal hier und da kleinere Überraschungen gibt. Auch dass sich diverse Crewmitglieder ziemlich dämlich benehmen ist schon fast Genreüblich und das nach und nach jeder drauf geht, passt ebenfalls ins Alien-Schema.

Positiv ist die Optik des Films auch wenn alles recht düster gehalten ist. Bei den Darstellern ragt Michael Fassbender heraus, der wie schon in Prometheus einen Androiden spielt. Auch wird nicht gerade zimperlich getötet, was auch die Freigabe ab 16 rechtfertigt. Das Ende ist zwar nicht gerade Hollywoodtypisch, ist aber aus dem bereits schon angesprochenen Grund nicht das, was ich mir gewünscht hätte. Außer es gibt noch eine Fortsetzung die zwischen Covenant und Alien spielt. Dann würde es wieder passen.

Im Grunde ist Alien: Covenant also kein schlechter Film und kann auch gut unterhalten. Alien oder Prometheus Fans sollten sich aber darauf einstellen, dass keine der beiden Seiten zu 100% bedient wird.

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DCTV – Folge 098: Filmwoche 19/2017

DCTV – Folge 098: Filmwoche 19/2017

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Starts am 11.05.2017

Nix…

Blu-Rays der letzten Woche

Voll Verkatert

Das Katzen Publikum anziehen sieht man an millionenfach geklickten YouTube Videos. Im Kino funktioniert das nicht immer. Zumindest wenn man nach den Kritiken zu Voll verkatert geht. Denn die sind Großteiles vernichtend. Hier schwimme ich aber mal gegen den Strom denn trotz der zumeist berechtigenden Kritikpunkte hat mir der Film recht gut gefallen.

Zunächst mal ist die Geschichte recht vorhersehbar. Ein reicher Geschäftsmann lebt nur für seinen Job und die Familie muss hintenanstehen. Als seine Tochter Geburtstag hat, wünscht sie sich eine Katze, welche von ihm in einer recht mysteriösen Tierhandlung auf den letzten Drücker gekauft wird. Dann hat er allerdings einen Unfall und fällt ins Koma. Als er kurze Zeit später wach wird, befindet er sich im Körper der Katze welche mit ihm getauscht hat. Er versucht alles um das Ganze rückgängig zu machen was sich jedoch nicht als ganz so einfach herausstellt…

Also erst mal eine ziemlich einfache Geschichte, die es so schon zigmal gegeben hat. Dann sind die Spezialeffekte nicht gerade berauschend. Neben Aufnahmen mit dressierten Katzen kommen häufig auch Computeranimierte Tiere zum Einsatz und das sieht nicht gerade realistisch aus.

Der Film hebt sich also kaum ab von billigen B-Movie Produktionen ist aber trotzdem mit Kevin Spacey, Jennifer Garner und Christopher Walken recht prominent besetzt. Besonders Christopher Walken macht sich als Katzenflüsterer ausgesprochen gut.

Voll Verkatert ist also nix für Zuschauer mit hohen Qualitätsansprüchen (wie auch immer die aussehen). Wenn man aber ein bisschen Blödsinn mag und über die schlechten Tieranimationen lieber hinwegschmunzelt als sich darüber zu ärgern, kann man auch mit Voll Verkatert seinen Spaß haben. Schlechte Kritiken hin oder her.

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Guardians of the Galaxy Vol. 2 (Kino)

Guardians of the Galaxy Vol. 2 (Kino)

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Von einem Super Filme eine Super Fortsetzung hinzubekommen ist nicht gerade einfach. Im Falle von Guardians of the Galaxy ist es aber im Großen und Ganzen gelungen. Es fehlt zwar das ‚Neue‘ des ersten Teils aber die Gruppe bei einem weiteren Abenteuer zu sehen macht schon Laune.

Verschweigen möchte ich aber auch nicht, dass mir nicht alles so richtig gut gefallen hat. Diese Punkte sollte man aber nicht zu sehr auf die Goldwaage legen denn stören tun diese Sachen den Filmspaß höchstens minimal.

Zunächst mal die Geschichte an sich: hier liegt mir der Fokus ein wenig zu sehr auf dem Starlord und dessen familiären Hintergrund. Da geraten die anderen Guardians ein wenig in den Hintergrund. Auch ist nicht von Vorteil, dass die Gruppe eine längere Zeit gar nicht zusammen ist.

Den Vater von Peter Quill spielt Kurt Russel zwar sehr ordentlich aber ab dem Moment wo er sein wahres Gesicht zeigt, fällt das Ganze ein wenig ab. Was übrigens auch auf den Film selbst zutrifft. Auch die Lösung des ‚Vaterproblems‘ ging mir dann doch ein wenig zu einfach.

Die Action ist Guardians typisch wieder recht schräg aber auch hier versucht man wohl immer noch mal einen draufzusetzen. Das ist ein Problem, was Marvel unbedingt in den Griff bekommen muss sonst bestehen die zukünftigen Filme nur noch aus Schlachten. Und das braucht niemand.

Aber alles in allem weiß auch das zweite Abenteuer der Guardians zu unterhalten. Allerdings fehlt mir immer noch eine direktere Verbindung zu der anderen Marvel Truppe. Das wird sich aber wahrscheinlich im nächsten Avengers Film ändern.

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