Deepwater Horizon

DCTV – Folge 096: Filmwoche 17/2017

DCTV – Folge 096: Filmwoche 17/2017

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Starts am 27.04.2017

Guardians of the Galaxy Vol. 2

Die Guardians eröffnen die 2017er Saison des Marvel Cinematic Universe und es ist damit der dritte Film nach Civil War und Doctor Strange in Phase Nummer 3. Bisher war die Weltraumtruppe nur indirekt mit den anderen Marvel Filmen verbunden und das wird wohl auch bei der Fortsetzung erst mal so bleiben. Ein richtiges Zusammentreffen wir es erst im nächsten Avengers Film 2018 geben.

Nun wird sich aber nochmal komplett auf die Guardians konzentriert und besonders die Vergangenheit von Star-Lord Peter Quill näher betrachtet. Der bekommt es nämlich mit seinem Vater zu tun. Was allerdings genau alles so passiert, werde ich erst nach einem Kinobesuch wissen.

Der ist aber so gut wie sicher, denn immerhin zählt der erste Teil mit zu den bisher besten MCU Filmen. Ob die Fortsetzung da mithalten kann wird sich zeigen aber bei der Waschbärenstarken Truppe habe ich wenig bedenken.

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Blu-Rays der letzten Woche

Kubo – Der tapfere Samurai

Mal wieder etwas für die Freunde von Stop-Motion Animationen. Wobei man Fairerweise sagen muss, dass hier einiges auch mit CGI vermischt wurde. Sieht aber trotzdem sehr ordentlich aus. Immerhin gab’s neben einer Oscarnominierung für den Besten Animationsfilm auch noch eine für die visuellen Effekte.

Der einäugige Junge Kubo lebt mit seiner kranken Mutter in einer Höhle auf einem Berg. Tagsüber geht Kubo in das nahegelegene Dorf und unterhält die Leute mit Geschichten über seinen Vater, einem Samurai. Visuell unterstützt er das Ganze mit Origami Figuren die er durch die Luft fliegen lässt.

Als das Obon Fest ansteht, will er wie alle anderen Dorfbewohner, Kontakt mit seinem verstorbenen Vater aufnehmen. Dies misslingt jedoch und stattessen tauchen die zwei bösen Schwestern seiner Mutter auf die ihm im ‚Auftrag‘ des Mondkönigs (seinem Großvater) auch noch das zweite Auge stehlen wollen.

Kubo ist zwar ab 6 Jahren Freigegeben, richtet sich aber durchaus an ein etwas älteres Publikum. Und wenn nicht ein paar nicht immer passend eingebaute Scherze den Film hier und da etwas auflockern würden hätte es wahrscheinlich einer 12er Freigabe gegeben. Gerade das auftauchen der Schwestern und das zentrale Thema ‚Tod‘ dürfte für die ganz jungen dann doch etwas zu heftig sein.

Ansonsten ist Kubo ein richtig gelungener Film geworden der selbst für Stop Motion Hasser durch die CGI Unterstützung einen Blick wert ist.

Deepwater Horizon

Als die Ölplattform Deepwater Horizon 2010 explodierte und versank, gab das im Golf von Mexiko eine ziemliche Sauerei. Der Film dazu schildert, wie es dazu gekommen ist und wie die Arbeiter versuchen sich von der brennenden Insel zu retten. Mehr Handlung gibt es nicht, braucht es auch nicht.

Deepwater Horizon folgt im Prinzip den üblichen Regeln für Katastrophenfilme. Der reale Hintergrund ist da natürlich noch mal ein zusätzlicher Bonus. Und allzu viel dazu gedichtet wurde wohl nicht. Die dramatischen Versuche sich auf der brennenden Ölplattform in Sicherheit zu bringen bietet da schon Stoff genug.

Mit den Effekten wird sich zwar nicht zurückgehalten aber das dient nur dazu, alles möglichst realistisch aussehen zu lassen. Das Staraufgebot mit Namen wie Kurt Russel, Mark Wahlberg oder John Malkovich runden das Ganze ab.

Deepwater Horizon ist ein gutes Beispiel dafür, wie man eine ernste Geschichte trotzdem unterhaltend erzählen kann, ohne zu viel von der Realität abzuweichen. Außerdem hält man sich mit diesem ‚Amerikanische Helden‘ Mist weitestgehend zurück, was ja bei einem solchen Thema auch nicht immer selbstverständlich ist.

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DCTV – Folge 073: Filmwoche 47/2016

DCTV – Folge 073: Filmwoche 47/2016

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Starts am 24.11.2016

Arrival

Mal wieder eine Invasion von Außerirdischen die typischerweise in einer riesigen Materialschlacht endet, könnte man meinen. Aber Arrival scheint da einen etwas anderen Weg zu gehen.

Beginnen tut es anscheinend ähnlich wie Independence Day. Überall auf der Welt landen plötzlich große außerirdische Raumschiffe. Allerdings versteht die Ankömmlinge niemand und so beauftragt die (wieder mal) amerikanische Regierung eine Sprachwissenschaftlerin damit, die Sprache der Außerirdischen zu entschlüsseln.

Klingt erst mal nicht so aufregend aber der Trailer sieht ziemlich spannend aus. Ob es am Ende dann doch den typischen Krieg gibt, wird nicht verraten aber ich hoffe mal, dass man sich was anderes hat einfallen lassen. Nicht dass dann doch wieder nur ein „hundertmal gesehen, abhaken“ Film draus wird.

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Deepwater Horizon

Jetzt noch etwas aus der Rubrik ‚Basierend auf wahre Begebenheiten‘. 2010 sollen auf einer Ölbohrinsel im Golf von Mexiko riesige Mengen an Öl gefördert werden. Bei den Bohrungen geht aber einiges schief, bzw. Warnungen werden ignoriert. Und so fliegt das ganze Teil in die Luft und hinterlässt eine riesen Sauerei.

Wie kritisch der Film damit umgeht, oder ob wieder mal nur die großen amerikanischen Helden gezeigt werden, kann ich noch nicht beurteilen, aber die ein oder andere Kritik gibt Anlass zur Hoffnung.

Mit Kurt Russel und Mark Wahlberg hat man zudem recht bekannt Gesichter verpflichten können. Das könnte für mich durchaus ein interessanter Film werden zumal das Thema Ölgewinnung immer aktuell ist.

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Blu-Rays der letzten Woche

11/22/63

112263Wenn ein Stephen King Roman verfilmt wird gibt es meistens nur ein ziemlich gut oder ein richtig mies als Urteil. Um den Umfang des Romans 11/22/63 welcher im deutschen den Titel Der Anschlag trägt halbwegs vernünftig unterzubringen hat man sich glücklicherweise dazu entschieden daraus eine Mini Serie zu machen. Dadurch hatte man 8 Folgen lang mit einer Dauer von je etwa 50 Minuten Zeit die Geschichte ausschweifend zu erzählen. Eine richtig werkgetreue Verfilmung ist es aber dann doch nicht geworden.

Zunächst kurz zum Inhalt: Der Lehrer Jake bekommt von seinem Freund Al ein Portal gezeigt, durch das man ins Jahr 1960 (im Buch 1958) gelangt. Egal wie lange man sich in der anderen Zeit aufhält, in der Gegenwart sind nach der Rückkehr immer nur zwei Minuten vergangen. Die Änderungen, die man in der Vergangenheit durchführt, wirken sich auf die Gegenwart aus, allerdings wird immer alles wieder zurückgesetzt, wenn man durch das Portal von der Gegenwart wieder in die Vergangenheit reist.

Al will das Portal benutzen um den Mord an Präsident Kennedy im Jahre 63 zu verhindern. Da er aber bei seinen Recherchen schon einige Jahre in der Vergangenheit verbracht hat und dadurch in der Gegenwart nun alt und krank ist, bittet er Jake, das für ihn zu übernehmen.

Das Buch ist natürlich ein ziemlich dicker Wälzer und ich fand es beim Lesen schon manchmal etwas quälend, gerade im Mittelteil. Dort gibt es für Jake nämlich mehr als nur einen langen Aufenthalt in der Vergangenheit. Dies wurde hier weggelassen und auch einige ‚Nebenmissionen‘ von Jake wurden entweder nur kur behandelt oder gestrichen. Dafür wurden einige Figuren erweitert. Im Buch macht er zum Beispiel vieles allein wo er in der Serie von dem Barkeeper Bill (im Roman ein Arbeiter in einer Mühle) begleitet wird.

Andere Bereiche sind wieder richtig dicht am Buch. Gerade das Ende finde ich gut gelungen. Zwischendurch zieht sich die Serie aber auch mal ein wenig was aber im Prinzip jede Serie mal hat. Ansonsten hat man sich viel Mühe gegeben, die 60er Jahre möglichst echt wirken zu lassen und bei der Auswahl der Darsteller hatte man auch ein guten Händchen. 11/22/63 gehört damit eindeutig zu den besseren King Verfilmungen.

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