Your name

DCTV – Folge 144: Filmwochen 24+25/2018

DCTV – Folge 144: Filmwochen 24+25/2018

Starts am 14.06.2018

Hereditary

Eine Familie lebt in einem abgelegenen Haus am Waldrand. Alles läuft normal, bis die Großmutter stirbt. Neben unheimlichen Ereignissen muss sich die Familie plötzlich auch mit ihren Vorfahren auseinandersetzen.

Typischer Horror Haus Thriller oder doch mehr? Muss ich mir mal bei Gelegenheit ansehen.

Starts am 21.06.2018

Oceans 8

Ghostbusters hat gezeigt, dass es nicht unbedingt eine gute Idee ist, ein Remake zu machen, bei denen alles männlichen Hauptrollen durch weibliche ersetzt werden. Doch genau das wird hier in Oceans 8 auch gemacht. Das heißt, es geht mal wieder um einen raffiniert geplanten Raubüberfall. Nur das der dieses Mal nicht von der Oceans 11,12 und 13 Truppe durchgeführt wird sondern von 8 Frauen unter der Führung von Debbie Ocean, der Schwester von Danny Ocean.

Über Sinn und Unsinn von solchen Reboots nachzudenken macht keinen Sinn, da es so etwas immer wieder geben wird. Im besten Fall ist sowas unterhaltsam und hier hat man zumindest auf Darstellerseite aus den vollen geschöpft. Mit Sandra Bullock, Cate Blanchett, Anne Hathaway oder auch der Sängerin Rhianna hat man alles mit Rang und Namen vor die Kamera gezerrt.

Da ich schon bei den männlichen Oceans so meine Probleme hatte, dürfte der Film für mich nicht so interessant sein. Aber wer es mag…

Blu-Rays der letzten Woche

Your Name – Gestern, heute und für immer

Für diesen japanischen Animationsfilm gab es in Deutschland eine seltsame Veröffentlichungspolitik. Zunächst lief er im nur in bestimmten Kinos an einzelnen Tagen und jetzt wo die Blu-Ray schon draußen ist, läuft er sogar mal eine ganze Woche durch. Das Ganze übrigens über ein Jahr später als die Starts in anderen Ländern. Natürlich haben Animes in Deutschland keine riesige Fangemeinde aber wenn ein Film Weltweit über 350 Mio. $ einspielt, sollte er nicht so stiefmütterlich behandelt werden. Egal ob Anime oder nicht.

Nun liegt also die Blu-Ray vor und der Film hält, was der große finanzielle Erfolg verspricht. In Your Name geht es um die Teenager Mitsuha und Taki. Mitsuha lebt mit ihrer Schwester bei ihrer Großmutter auf dem Land, wünscht sich aber eigentlich ein Leben in der Stadt, wo was los ist.

Eines Nachts träumt sie davon, dass sie ein Junge ist, der in einer Großstadt lebt. Da der Traum sehr real wirkt und immer wieder passiert, versucht sie mehr über diesen Jungen herauszufinden. Dem Jungen, mit Namen Taki, passiert offenbar dasselbe, nur dass er sich im Körper von Mitsuha wiederfindet. Sind das wirklich nur Träume oder tauschen sie auch real die Körper?

Was anfangs noch eine recht witzige Teenager Verwechslungsgeschichte ist, wird nach und nach immer dramatischer. Darauf kann man hier aber nicht näher eingehen, ohne zu viel von der Handlung zu verraten. Es ist auch ein Film, wo man ein bisschen aufpassen muss, da die Handlung immer mal ein paar Sprünge macht, die erst am Ende einen Sinn ergeben. Als kompliziert würde ich das jetzt nicht bezeichnen aber man kann den Film halt nicht mal so nebenher gucken.

Die Qualität der Zeichnungen ist typisch-japanisch sehr gut. Besonders die Hintergründe sind beinahe schon Fotorealistisch. Für mich ist Your Name einfacher zugänglich wie viele andere Animes. Aber nur weil etwas ‚Massetauglicher‘ gemacht wurde, ist es ja nicht unbedingt schlechter.

Downsizing

Hier haben wir einen Film, der total anders ist, als das, was man sich darunter vorstellt. Zunächst mal gibt es da die Überbevölkerung der Erde, weshalb man an einer Methode arbeitet, Menschen zu verkleinern. Nach einiger Zeit gelingt dies und das Projekt Downsizing geht in Serie. Wer sich dafür entscheidet, wird auf eine Körpergröße von etwa 12 cm geschrumpft und kann in speziell für kleine gebauten Städten leben. Zusätzlicher Anreiz ist, dass auch das eigene Vermögen durch eine Umrechnung angepasst wird, sodass z.B. ein Durchschnittsverdiener in Klein schnell mal zum Millionär werden kann. Einziger Haken: eine Rückverwandlung in normale Größe ist nicht möglich.

Das Ehepaar Paul und Audrey Sefranek wollen das Ganze wagen und beschließen, sich schrumpfen zu lassen. Zuerst ist Paul dran, doch als er nach der Prozedur geschrumpft aufwacht, muss er feststellen, dass seine Frau einen Rückzieher gemacht hat und er nun allein in sein neues Zuhause einziehen muss.

Bis dahin ist es eigentlich so, wie man es sich vorgestellt hat. Aber nun macht der Film allmählich eine Wendung die bestimmt nicht jedem gefallen wird. Dass man das Thema dann kritischer angeht und auch zeigt, dass diese Schrumpfungen nicht nur an Freiwilligen vorgenommen werden, ist in Ordnung aber diese Sache mit der Sekte gegen Ende hat mir dann gar nicht mehr gefallen.

Besonders in der zweiten Hälfte schleichen sich doch einige längen ein und da merkt man dann die 135 Minuten schon deutlich. Daran können auch Matt Damon und die beiden deutschsprachigen Schauspieler Udo Kier und Christoph Waltz nichts ändern. Dieser spielt zur Abwechslung mal nicht Hans Landa aus Inglourious Basterds.

Für mich ist Downsizing kein rundes Produkt. Vermutlich auch, weil ich einfach was anderes erwartet habe. Deshalb kann ich den Film auch niemandem empfehlen, der etwas erwartet wie ‚Liebling ich habe die Kinder geschrumpft‘. Dass es Normale und Geschrumpfte Menschen gibt, ist in Downsizing kaum mehr als eine Randnotiz.

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DCTV – Folge 128: Filmwoche 02/2018

DCTV – Folge 128: Filmwoche 02/2018

[youtube U7MJsqhTpRk]

Starts am 11.01.2018

The Commuter

Schade das Liam Neeson sich offenbar vorgenommen hat, nur noch Actionfilme zu drehen, die auch oft nach dem gleichen Schema ablaufen. Sein neuester Film The Commuter bringt zumindest in Bezug auf den Handlungsort ein wenig Abwechslung rein. Immerhin spielt wohl der Großteil des Films in einem Zug.

Neeson speilt einen Versicherungsmakler, der jeden Morgen mit dem Zug zur Arbeit fährt. Eines Tages wird er von einer Frau angesprochen, die ihm ein Angebot macht. Er soll anhand von wenigen Hinweisen einen Fahrgast ausfindig machen wofür er dann eine hohe Belohnung bekommt. Weigert er sich, gibts anderen Ärger.

Ähnlichkeiten zum Film Non-Stop kommen nicht von ungefähr, da hier das selbe Team am Werk war. Der Film wird bestimmt keinen Innovationspreis bekommen aber spannend dürfte er durchaus sein.

[youtube Fp3uExWhJFM]

Weitere Starts:

Wonder Wheel

Der ganz große Woody Allen Fan war ich  noch nie und von seinen bisher fast 50 Filmen habe ich so viele auch noch nie gesehen. Zu oft sind sie mir Thematisch einfach zu ähnlich sodass das Interesse gering ist. Auf der anderen Seite gibt es aber ein paar Filme die mir sehr gut gefallen haben.

Wonder Wheel ist mir eigentlich nur aufgefallen, weil ich gelesen habe, dass Jim Belushi endlich mal wieder in einem Kinofilm glänzt. Und das ist zumindest schon mal ein Grund, sich das Teil anzusehen. Wenn auch nur zu Hause auf Blu-Ray.

[youtube ojCLcmVqgPY]

Your Name

Unter den japanischen Zeichentrickfilmen sind ja immer mal wieder einige Perlen dabei. Your Name, der im deutschen noch den Untertitel ‚Gestern, heute und für immer‘ trägt ist zumindest finanziell wohl eine echte Perle. Der in Japan schon 2016 gestartete Film hat bis heute Weltweit schon über 300 Millionen $ Eingespielt und somit einer der erfolgreichsten japanischen Anime Filme.

Ein Mädchen vom Land wünscht sich ein aufregenderes Leben währen ein Junge aus der Stadt es lieber ein wenig ruhiger hätte. Eines Tages wird der Wunsch real und die beiden tauschen tageweise die Körper. Allerdings ohne zu wissen, wer der andere überhaupt ist.

Klingt interessant und sieht auch hervorragend aus. Allerdings muss man sich wohl beeilen, denn der Film soll nur am 11. Und 14. Januar laufen.

[youtube dXVRt4oCnXQ]

Blu-Rays der letzten Woche

Sie nannten ihn Spencer

Eine Dokumentation über den 2016 verstorbenen Bud Spencer hat ja nicht lange auf sich warten lassen. Wobei man fährerweise sagen muss, dass dieser Film schon vorher entstanden ist. Als richtige Dokumentation kann man es auch nicht bezeichnen denn erstens erfährt man nichts wirklich neues mehr über den Dicken und zum zweiten sieht es hier und da schon ein bisschen gescriptet aus.

Was auch nicht wirklich verwundert, denn das Ganze ist in eine Rahmenhandlung gepackt in der zwei große Fans sich auf die Suche nach ihrem Idol machen und dabei auf einige Leute treffen, die mit Spencer gearbeitet haben. Dabei wird dann immer die ein oder andere Anekdote erzählt und am Ende gibts immer  einen Hinweis auf eine weitere Person die Spencer kennt.

So reisen die Beiden durch Europa und kommen so nach und nach ihrem Helden immer näher. Ob sie ihn am Ende wirklich noch treffen, verrate ich jetzt mal nicht.

Wie schon erwähnt, gibt es nicht wirklich was neues zu erfahren, aber das hat der Film auch gar nicht vor. Hier passt die Bezeichnung von Fans für Fans am besten. Neben Original Filmausschnitten gibt es auch die ein oder andere Nachgestellte Szene aus den Filmen oder bekannte Sprüche fließen immer mal wieder in die Unterhaltungen mit ein.

Man mag vielleicht ankreiden, dass der Film mit 125 Minuten ein wenig zu lang geraten ist aber über die wenigen etwas langatmigeren Passagen kommt man schnell weg. Außerdem ist der Film hervorragend geschnitten. Ganz besonders das Intro sei hier erwähnt.

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