Monat: Juli 2018

Ant-Man and the Wasp (Kino)

Ant-Man and the Wasp (Kino)

Dritter und letzter Film des Marvel Cinematic Universe für dieses Jahr. Schade, dass man das nicht ein wenig besser verteilt, da der nächste Film (Captain Marvel) erst für März 2019 angekündigt ist, gefolgt von der Avengers Infinity War Fortsetzung nur knapp einen Monat später. Infinity War ist ein gutes Stichwort, denn wer den gesehen hat weiß, dass es danach nicht einfach so weiter gehen kann. Daher spielt die Ant-Man Fortsetzung auch vor den Ereignissen des Infinity War.

Nachdem Scott Lang alias Ant-Man Captain America in Deutschland ein wenig geholfen hat, steht er nach seiner Rückkehr in die Staaten unter Hausarrest inklusive Fußfessel und Beobachtung durch das FBI. Eines Tages nimmt der Erfinder des Miniaturisierungsanzuges Dr. Hank Pym wieder Kontakt zu ihm auf. Er ist seit den Ereignissen des ersten Teils zusammen mit seine Tochter Hope untergetaucht und sucht nach einer Möglichkeit, seine Frau aus der Quantenwelt zu befreien in welcher diese 30 Jahre zuvor bei einer Mission verschwunden ist.

Dazu brauchen sie Scotts Hilfe, da dieser der einzige bisher war, der sich so dermaßen verkleinert hat und wieder zurückgekehrt ist. Da taucht plötzlich noch ein geisterartig wirkendes Mädchen auf, dass ihnen ganz gehörig in die Suppe spucken will.

Ant-Man and the Wasp ist zunächst mal ein recht eigenständiger Film, der eigentlich nur den ersten Teil voraussetzt, um den ganzen technischen Kram etwas zu verstehen. Weitere Verbindungen zum MCU werden höchstens mal im Dialog erwähnt und beziehen sich hauptsächlich auf Captain America: Civil War wo Ant-Man zum Unmut seiner Freunde mitgemischt hat. Erst nach dem ersten Teil des Abspanns gibt es eine direkte Verbindung zum letzten Avengers Film.

Wo wir gerade beim Thema Abspannszenen sind: Ant-Man and the Wasp hat 2 davon. Zum ersten die bereits erwähnte und dann ganz am Schluss noch mal eine ganz kurze, die aber nicht mehr als ein kleiner Gag ist.

Nach dem ganzen Vorgeplänkel nun aber mal zum Film selber. Ein großes Plus des ersten Teils waren die vielen Effektspielereien die durch die Mischung von Miniaturisierung und normaler Größe entstanden sind. Dies wird im zweiten Teil noch ausgebaut, ist aber natürlich nicht mehr so überraschend.

Auch die lockere Art des Vorgängers hat man übernommen, wobei ich aber jetzt nicht, wie in so manch anderer Kritik zu lassen, noch höheren Gangdichte reden möchte. Der Film ist trotzdem genauso unterhaltsam wie der erste Teil, auch wenn man es zuweilen mit den technischen Erklärungen zuweilen ein weinig übertreibt. Das sieht aber Scott Lang ähnlich 😉 .

Das Bösewicht Problem dass das MCU bei vielen Filmen hat, macht aber auch vor dem neuen Ant-Man nicht halt. Eigentlich gibt es auch nicht wirklich einen. Der Schwarzmarkthändler Sunny Burch kommt dem noch am nächsten.

Der zweite Ant-Man hat mir genauso gut gefallen wie der erste. Die Lockerheit behält man bis zum Schluss bei und man kann ihn auch ohne große MCU Kenntnisse angucken. Um aber zu erfahren, wie es mit Ant-Man weiter geht, wird man sich den nächsten Avengers ansehen müssen. Und das bedeuten wiederum, dass man alle Filme kennen sollte. Raffiniert gemacht von Marvel :-).

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DCTV – Folge 147: Filmwoche 30/2018

DCTV – Folge 147: Filmwoche 30/2018

Starts am 26.07.2018

Ant-Man and the Wasp

Der dritte Film des Marvel Cinematic Universe in diesem Jahr und der zweite Solo-Film von Ant-Man. Lohnt er sich? Mehr gibt es hier.

Blu-Rays der letzten Woche

Shape of Water

Wenn man nach den Oscars geht, ist das also der beste Film des letzten Jahres. So hundertprozentig derselben Meinung bin ich nicht obwohl Shape of Water ein toller Film geworden ist.

Shape of Water spielt in den 1960er Jahren in Amerika. Die stumme Elisa arbeitet als Putzkraft in einem Geheim Labor der Regierung. Eines Tages wird dort ein Wesen aus dem Amazonas angeliefert. Als dieser Amphibienmann dem Sicherheitschef Strickland zwei Finger abbeißt, soll Eliza im Anschluss das Labor reinigen. Dabei lernt sie das Wesen kennen und freundet sich in den nächsten Wochen mit ihm an.

Als sie erfährt, dass der Amphibienmann zu Forschungszwecken getötet und seziert werden soll beschließt sie, ihn zu befreien. Dabei erhält sie Unterstützung von ihrem Nachbarn und einem Labormitarbeiter der sich als russischer Spion entpuppt.

Shape of Water ist so ein typischer Guillermo des Toro Film und sein wie ich finde bester seit Pans Labyrinth. Auch hier werden wieder reales und phantastisches vermischt. Dazu kommt noch ein wenig Thriller und eine ungewöhnliche Liebesgeschichte. Also kein Film den man einfach so in eine Schublade stecken kann.

Langatmig ist der Film nicht, jedoch lässt er sich einiges an Zeit beim Einführen der Figuren. Hier kommt allerdings der Sicherheitschef des Labors am schlechtesten weg. Er ist sicher der böse Gegenspieler im Film aber man hätte es da nicht so übertreiben müssen.

Ansonsten ist Shape of Water sicher kein Film für jedermann aber wer die Filme von Guillermo des Toro Mag oder allgemein auf Märchen für Erwachsene steht, darf gern mal rein schauen.

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DCTV – Folge 146 Special: Maze Runner Marathon

DCTV – Folge 146 Special: Maze Runner Marathon

Es wird mal wieder Zeit für einen kleinen Film Marathon. Klein, weil es sich heute um die Maze Runner Triloge handelt und insgesamt noch nicht mal auf 7 Stunden Laufzeit kommt.

Neu dabei ist, dass es das erste Mal ist, dass ich von der Reihe bisher überhaupt nichts gesehen habe. Deshalb wusste ich vorab auch nur ganz grob, um was es überhaupt geht.

Der ganz große Knaller ist die Trilogie für mich nicht geworden, wobei mir der erste Teil noch am besten gefällt. Insgesamt sind es aber unterhaltsame Filme, die man sich durchaus mal ansehen kann.

Hier mein Video zum Marathon:

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DCTV – Folge 145: Filmwoche 27/2018

DCTV – Folge 145: Filmwoche 27/2018

Starts am 05.07.2018

The First Purge

Die ersten drei Teile der Purge Reihe haben mir im Großen und Ganzen sehr gut gefallen. Nur war da nach dem dritten Teil dann auch irgendwie die Luft raus. Das haben sich wohl auch die Macher gedacht und setzen die Reihe nicht fort sondern gehen an den Anfang.

Im Endeffekt wird sich aber am Schema nicht viel ändern. Es geht immer noch darum, dass in einer Nacht im Jahr alles erlaubt ist und das man sogar jeden umlegen darf, der einem nicht gefällt. Und auch, wenn man hier nun die allererste Purge Nacht gezeigt bekommt, gehts am Ende bestimmt auch wieder nur darum, das Ganze zu überleben.

Blu-Rays der letzten Woche

Three Billboards outside Ebbing, Missouri

Auch wenn der Titel etwas sperrig ist, hat man es hier zwar mit einem etwas ungewöhnlichen, aber nicht sperrigen Film zu tun. Erzählt wird die Geschichte von Mildred Hayes, deren Tochter vergewaltig und anschließend verbrannt wurde. Da es nach mehreren Monaten immer noch keine Hinweise auf den Täter gibt und Mildred der Meinung ist, die Polizei würde nicht alles was möglich ist unternehmen, greift sie zu einer drastischen Maßnahme um darauf hinzuweisen.

Sie mietet drei große Werbetafeln, die an eine Landstraße in der Nähe ihres Wohnortes stehen und beschriftet sie mit eindeutigen kurzen Sätzen. Darin wird unter anderem der örtliche Polizeichef Willoughby direkt beschuldigt. Der hat aber neben der ungeklärten Vergewaltigung noch ganz andere Probleme.

Also ein durchaus ernstes Thema, was man hier aber nicht als solches verpackt. Natürlich bekommt man hier keine lustige Komödie präsentiert aber der schwarze Humor, den man hier hat einfließen lassen intensiviert die ernsten und dramatischen Teile des Films noch zusätzlich.

Möglich machen das vor allem die hervorragenden Darsteller. Frances McDormand in der Rolle der Mildred konnte hier zu recht ihren zweiten Oscar nach Fargo (1997) entgegennehmen. Ebenso Sam Rockwell, der hier als brutaler Polizei Officer nicht gerade sympathiepunkte bekommt.

Zwar ohne Oscarauszeichnung aber mindestens genauso gut hat mir Woody Harrelson in der Rolle des Polizeichefs gefallen. In solchen Rollen hat man den bisher nicht so oft gesehen.

Wenn ich überhaupt etwas kritisieren würde, wäre das , dass es am Ende keine richtige Auflösung des Falls gibt. Um aber an der Gesamtwertung auch nur ein wenig zu rütteln, reicht das nicht. Einer der besten Filme des Jahres.

Die Verlegerin

Katharine Graham hat nach dem Tod ihres Mannes die Leitung der Zeitung Washington Post übernommen. Während der Vorbereitungen für den Börsengang des Unternehmens im Jahr 1971 bekommt die Redaktion geheimes Material der Regierung über den Vietnamkrieg zugespielt.

Nun stellt sich die Frage, ob man das Material veröffentlichen soll oder nicht. Da es sich dabei um geheime Dokumente handelt, befürchtet man, dass eine Veröffentlichung hohe Strafen nach sich ziehen könnte.

Die Kombination von den Hauptdarstellern Maryl Streeb und Tom Hanks und Regisseur Steven Spielberg verspricht so einiges und im Großen und Ganzen kann der Film das auch halten. Man sollte sich aber schon ein wenig für die amerikanische Geschichte interessieren, auch wenn das Hauptthema Pressefreiheit Global ist.

Die Verlegerin ist sicher nicht für jeden was aber ich finde Spielberg hat das Thema gut getroffen und einen durchaus unterhaltsamen Film daraus gemacht.

Fifty Shades of Grey – Befreite Lust

Hier ist also endlich der Abschluss der Fesselspielchen Trilogie. Falls man das überhaupt so nennen darf. Wie schon bei den ersten beiden Teilen gibt es auch hier eine etwas längere und angeblich freizügigere Version des Films zu bestaunen. Da es sich dabei aber nur um schlappe 5 Minuten handelt fällt das ganze lange nicht so umfangreich aus wie noch beim Vorgänger.

Nach der Hochzeit haben die Greys nicht lange Zeit, das Ganze zu genießen. Neben einer ungewollten Schwangerschaft gibt es auch noch eine Entführung mit Lösegeldforderung zu überstehen. Das ist auch im Grunde schon alles, was man zur Handlung sagen kann.

Der dritte Teil hat mehr was von einer Seifenoper aus dem RTL Vorabendprogramm als wie von einem Kinofilm. Was wirklich tolles waren ja schon die ersten beiden Teile nicht aber hier ist ja noch nicht mal mehr das unfreiwillig komische komisch.

Wenn man den Machern eins zugutehalten kann, ist es, dass man nicht wie inzwischen leider üblich, aus dem letzten Teil einer Buchtrilogie einen zweiteiligen Film gemacht hat. Ich kenne die Buchvorlage nicht aber das was hier geboten wird füllt noch nicht mal einen 64 Seitigen Groschenroman aus dem Bastei Verlag.

Sorry, aber bitte keine Shades of Grey mehr…

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