Monat: Juli 2011

Empfehlungen für August (Kino)

04.08.2011

Super 8

Der Monat fängt schon gut an, mit diesem Science-Fiction Streifen von J.J Abrams (von dem ich hoffe, dass er endlich mal mit der Star Trek Fortsetzung in die Pötte kommt). Die Story scheint klassisch zu sein. Ein Zugunglück mit einem Militärwagon in einer Kleinstadt. Ich freu mich drauf.

11.08.2011

Planet der Affen: Prevolution

An meinen letzten Planet der Affen Film im Kino kann ich mich noch gut erinnern. War am 11.09.2001 Tim Burtons Neuinterpretation mit Mark Wahlberg in der Hauptrolle. Bekanntlich gabs ja an dem Tag noch eine andere Katastrophe wobei ich mir nicht sicher bin, welche für mich persönlich schlimmer war 😉 .

Aber zurück zu Prevolution. Wieder mal eine interessante deutsche Interpretation eines amerikanischen Filmtitels. Ist Prevolution eigentlich ein neu erfundenes Wort? Egal, der Trailer macht richtig Laune und die erstmals komplett am Rechner entstandenen Affen sehen klasse aus.

18.08.2011

Captain America: The First Avenger

Den Captain habe ich eigentlich nur mit aufgeführt, weil das der einzige Film diese Woche ist, wo ein Funken Interesse besteht. Die Vorschau lief vor Transformers 3 und hat einen ganz passablen Eindruck hinterlassen, auch wenn ich mit diesem Comichelden bisher nix anfangen konnte.

25.08.2011

Cowboys & Aliens

Neben Planet der Affen DER Film, auf den ich mich am meisten freue. Der Titel sagt eigentlich schon alles aus, um was es darin gehen könnte. Außerirdische im Wilden Westen. Gabs auch noch nicht so oft und dann noch diese Besetzung. Daniel Craig und Harrison Ford. James Bond und Indiana Jones. Noch Fragen?

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Great Scenes – Heute: JFK

Ursprünglich war für heute eine andere Szene vorgesehen, aber es muss natürlich im Netz auch ein Video davon vorhanden sein. Und da ich bisher nicht fündig geworden bin, und es durchaus guten Ersatz gibt, kommt heute mal eine Szene aus Oliver Stones Film JFK dran, der von den Ermittlungen im Kennedy Attentat handelt.

In der Szene trifft sich der Staatsanwalt Garrison (gespielt von Kevin Costner) mit einem Unbekannten, der sich Mr. X (Donald Sutherland) nennt  und viele Hintergrundinformationen liefert. Die Szene ist ein Musterbeispiel für perfekte Montage von Archivmaterial und gestellten Szenen und vermischt geschickt Fakten mit Spekulationen (eine Sache, die dem Film immer wieder gern vorgeworfen wird).

Ich finde es auch immer wieder erstaunlich, wie schnell so eine Viertelstunde vergehen kann.

Teil I

Teil II

 

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TV-Tipp Frost/Nixon

Zwar etwas kurzfristig aber eben erst in der Zeitung entdeckt. Das ZDF zeigt heute um 22:15 Uhr erstmalig im Free-TV den Film Frost/Nixon von Ron Howard aus dem Jahr 2008. Darin „duellieren“ sich der zurückgetretene amerikanische Präsident Richard Nixon (gespielt von Frank Langella) und der Talkmaster David Frost (Michael Sheen) bei einem mehrteiligen TV Interview, welches auf dem in den 70er Jahren tatsächlich stattgefundenen Medienereignis beruht.

Der Film lebt hauptsächlich von den beiden großartigen Hauptdarstellern. Man muss auch kein Kenner von Nixon und der Watergate Affäre sein, um die es natürlich auch in dem Interview geht.

Auf jeden Fall eine kleine faszinierende Geschichtsstunde.

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Harry Potter und die Heiligtümer des Todes Teil II (Kino)

Nun ist es also vollbracht. Der gute Harry hat seinen letzten Kinoauftritt hinter sich, zumindest bis zum Remake in ein paar Jahren.

!Vorsicht, Inhaltsangabe!

Wie der Filmtitel schon sagt, wurde der letzte Teil der erfolgreichen Buchreihe in zwei Teilen ins Kino gebracht, wobei dieser nun direkt an den Vorgänger anknüpft. Die letzte Szene von Heiligtümer I ist auch die erste Szene von Heiligtümer II.

Danach geht’s dann gleich recht rasant los mit einem Einbruch der drei Hauptfiguren und einem Kobold in der Zaubererbank. Nach der Flucht von dort mit einem Drachen geht es dann schon recht schnell nach Hogwarts, der Zaubererschule, wo man sich auf die große Schlacht vorbereitet. Diese ist, sagen wir mal solala inszeniert. Fängt gut an, wird aber nicht vernünftig zu Ende gebracht (in meinen Augen ein Problem des Regisseurs. Entweder durfte David Yates nicht, oder er kann es einfach nicht richtig).

Dann kommt der eigentlich emotionale Höhepunkt des Films mit Severus Snape und der anschließenden Auflösung seiner Rolle in der Saga.

Eigentlich, weil das Kino genau dazwischen eine Pause eingelegt hat. Wieso kann man einen Film, der gerade mal etwas über zwei Stunden geht, nicht in einem Rutsch durchlaufen lassen? Die Stimmung war weg, die Popcorn Eimer und Nacho Schalen wieder voll. Und es war doch gerade so schön ruhig im Saal geworden.

Na gut, also weiter. Nach der Pause kommt die schon angesprochene Szene, wo sich Harry Snapes Erinnerungen anschaut, die so einiges auflösen. Hier macht der Film im Prinzip alles richtig, leidet aber meiner Meinung nach an einer recht schwachen Filmmusik (übrigens den ganzen Film über). Das ist natürlich Geschmackssache, aber mir hat da einfach das gewisse Etwas gefehlt um die Emotionen in den Bildern auch klanglich mehr zu unterstützen.

Nachdem also Harry durch Snapes Erinnerung weiß, wo der Hase lang läuft, macht er sich auf den Weg in den verbotenen Wald, um sich seinem größten Feind Voldemort zu stellen. Harry lässt sich von Voldi „töten“ und landet in einer Art Zwischenwelt, wo er auf Albus „ich mach seit Teil 5 einen auf Gandalf“ Dumbledore trifft. Dieser erklärt Harry ein paar Dinge und sagt ihm, dass er die Wahl hat, ob er sterben oder weiterleben will. Harry entscheidet sich natürlich für letzteres und es kommt, nachdem der tot geglaubte Harry nach Hogwarts zurück gebracht wurde, zum abschließenden Showdown. Es werden noch ein paar Flüche ausgesprochen, der ein oder andere stirbt noch, dann ist Schluss.

Das klingt jetzt ein bisschen emotionslos, ist aber genau so, wie ich es beschreiben würde. Es sterben halt ein paar Leute, die zwar nie Hauptfiguren waren, in den Büchern aber durchaus wichtig für Harry waren, in den letzten Filmen aber so vernachlässigt wurden, dass man sich beinahe fragen kann, um wen den denn da gerade geheult wird. Das ist aber nicht das Problem von Heiligtümer II sondern entstand durch die Vernachlässigungen, die spätestens seit Teil 4 gemacht wurden. Dazu aber mal mehr, wenn ich mir die ganze Reihe nochmal zu Hause in Ruhe betrachtet habe.

Kommen wir zum Abschluss des Films. Der „19 Jahre später“ Epilog. Ich ahnte ja schlimmes, was die Alterungseffekte betrifft, wurde aber doch recht positiv überrascht. An den Darstellern wurde nicht viel nachbearbeitet. Ein bisschen mehr Fülle hier, ein Bärtchen da, erwachsenere Kleidung und Frisuren. Das wars. Als Zauberer altert man halt in knapp 20 Jahren nicht so viel. War schon OK so und wirkte auf mich in keinster Weise lächerlich.

!Ende der Inhaltsangabe!

So, jetzt hab ich doch mehr Filminhalt beschrieben wie ich wollte, aber egal. Das abschließende Urteil ist etwas schwierig, da wir es ja hier eigentlich mit einem Film zu tun haben, der nur geteilt wurde. Wenn ich nur den zweiten Teil bewerte, komm ich auf gute 3,5 von 5 Zauberstäben, da es an Action und Emotion doch etwas hakt. Nehm ich Heiligtümer I dazu und betrachte es als einen Film, gibt’s 4 von 5 und somit einen guten Abschluss der Saga, wo aber leider auch noch ein bisschen mehr hätte drin sein können.

P.S.: Das leidige Thema 3-D hab ich hier geschickt umschifft, da ich mir einfach die 2-D Version angesehen habe. Wenn ich mir so den ein oder anderen Forenbeitrag ansehe, hab ich da auch nicht viel verpasst.

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Squirrel Wars – Episode III: Die Rache der Nager

»Fähnrich Sippy!«

»Ja, Captain!?«

»Ich habe einen Aufrag für dich. Komm in meinen Bau!«

Das Junge Eichhörnchen Sippy drehte sich um und rannte flink zu dem ausgehölten Baum aus dem die Stimme von Captain Hazel gekommen war. Sippy salutierte, als er den Raum betrat.

»Fähnrich Sippy meldet sich wie befohlen, Sir.«

»Steh bequem, Sippy«, sagte Captain Hazel als er von seinem Stuhl aufstand. Dann breitete er auf dem Tisch vor sich eine zusammengerollte Karte aus und beschwerte sie an den Enden mit Walnüssen.

»Komm näher und schau dir das an. Ich will dir deine Aufgabe erklären.«

Sippy ging näher an den Tisch und die beiden steckten die Köpfe zusammen, sodass Hazel seinen Plan erklären konnte.

***

10:43 Uhr, am Morgen, MESZ

Es waren nun fast vier Stunden vergangen, seit Sippy den Kommandostand von Captain Hazel verlassen hatte. Er konnte sich in der Zwischenzeit von seiner Familie verabschieden, ein paar besonders leckere Nüsschen naschen und war nun bereit seine Aufgabe zu erfüllen.

Langsam und vorsichtig schaute er sich um. Er stand nun direkt unter dem Mast, den ihm Captain Hazel gezeigt hatte. Es war viel Betrieb und Menschen, die Sippy noch nie leiden konnte, liefen immer wieder nah an dem Mast vorbei. Doch dann war die Gelegenheit da. Jetzt oder nie, dachte sich Sippy und kletterte so schnell er nur konnte bis fast an die Spitze des Mastes.

Er schaute nach unten. Niemand hatte ihn gesehen. Nun kam der schwierigste Teil, seiner Aufgabe. Hazel hatte ihm gesagt, dass er von dem Mast aus in eine ganz bestimmte Richtung springen muss, um den Draht an der Richtigen Stelle zu erwischen. Sippy machte sich bereit. Er musste den kurzen Anlauf, den er zur Verfügung hatte, komplett ausnutzen. Dann sprintete er los, stieß sich vom Mast ab und schloss die Augen. Das letzte was er spürte, war der Wind um die Nase…

***

10:46 Uhr

Aus einer größeren Entfernung hatte Captain Hazel Sippys Sprung durch ein Fernglas von einem hohen Baum aus beobachtet. Nun schaute er zufrieden über das Fernglas hinweg.

»Nun, Captain Hazel. Ist unser Plan aufgegangen?« fragte das alte Eichhörnchen, welches hinter Hazel auftauchte.

»Jawohl, General Fiver. Sippy hat sich bewährt. Aber wird es denn etwas nutzen?«

Der General trat neben Hazel und hob deutend die Pfote.

»Sieh sie dir doch an. Sie rennen wie aufgeschreckte Hühner umher. Wenn man ihnen den Strom klaut, sind sie hilflos.«

»Aber in ein paar Stunden haben sie es doch repariert. Was ist dann?«, fragte Hazel.

»Nur Geduld, Captain Hazel, wir fangen ja gerade erst an«, antwortete Fiver. »Sieh mal nach unten.«

Hazel schaute in Richtung Boden und begann zu grinsen.

»Sie haben recht, Sir. Wir haben noch viele Sippys.«

Dann begannen beide laut zu lachen, als eine Kompanie von hunderten von Eichhörnchen am Stamm des Baumes nach oben grüßend vorbei marschierte…

>>The End?>>

Diese Geschichte ist reine Fiktion. Ähnlichkeiten mit vergangenen, aktuellen oder zukünftigen Ereignissen sind rein zufällig. :mrgreen:

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Geboren am 4. Juli (Blu-Ray)

Geboren am 4. Juli (Blu-Ray)

Nach Platoon gibt es nun auch den zweiten Teil von Oliver Stones Vietnam Trilogie auf Blu-Ray. Schildert der erste noch den Krieg selber, geht es in Geboren am 4. Juli eher um die Heimkehrer aus Vietnam, die sich damit konfrontiert sehen, dass der Amerikaner dem Krieg eher skeptisch gegenüber steht, um es mal ganz höflich auszudrücken.

Der Film schildert einen Teil des Lebens des, seit dem Krieg an den Rollstuhl gefesselten Vietnam Veteranen Ron Kovic, der mit seiner Biografie die Vorlage lieferte und auch zusammen mit Oliver Stone das Drehbuch schrieb.

In der Hauptrolle sieht man einen brillant spielenden Tom Cruise, dem das zu der Zeit wohl die wenigsten zugetraut haben.

Sicher ist Platoon mit seinen vielen Action Szenen leichter zugänglich und ich persönlich greife im Regal eher zu Platoon als zu Geboren am 4. Juli, was aber nicht heißt, dass der eine oder der andere besser ist.

Kommen wir zur Technischen Seite der Blu-Ray:

Das Bild ist, wie so ziemlich bei allen Filmen aus den 80ern, die ohne große Restaurierung ihren Weg auf die Blu-Ray finden, ganz ok bis gut. Ich finde es etwas besser, wie bei Platoon. Zu erwähnen wäre noch, dass auf die Verwendung von digitalen Bildverschlimmbesserern wohl so ziemlich verzichtet wurde.

Der Ton liegt in mehreren Sprachen in DTS 5.1 vor (in Englisch DTS-HD Master Audio 5.1). Klingen tut es ganz ordentlich (Deutsch), in den wenigen Action Szenen gibt’s Bass und ein bisschen Raumklang aber das meiste spielt sich eher im Front Bereich ab. Im Vergleich zu Platoon sind aber die Stimmen dieses Mal gut abgemischt und verständlich.

An Extras wurde leider entweder gespart oder es gab nicht mehr. Vorhanden ist ein Audio Kommentar von Oliver Stone und eine NBC News Dokumentation, die hauptsächlich aus Interviews besteht und durchaus interessant ist. Auch der echte Ron Kovic kommt dort zu Wort.

Fazit: Gute Blu-Ray mit Super Film und technisch ganz ordentlich präsentiert.

[aartikel]B004YMR26U[/aartikel]

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