Medien

The Irishman (Netflix)

Das Thema Netflix klammere ich hier mal bewusst aus, da es nur um den Film selber gehen soll, den ich nun endlich mal (im TV) sehen konnte.

Um es schon mal vorab zu sagen: Der Film hält das, was ich mir von ihm versprochen habe. Die Wiedervereinigung von Scorsese, DeNiro und Pesci hätte gar nicht besser funktionieren können. Und als Sahnestückchen oben drauf hat man mal eben noch Pacino geholt. Alles Fachleute wenn es darum geht, einen guten Mafia-Film zu machen.

Der über 200 Minuten lange The Irishman erzählt das Leben des Kriegsveteranen Frank Sheeran der nach dem Krieg vom Lastwagenfahrer zu einem hochrangigen Mitglied der Mafia wird, in dessen Auftrag er auch mordet. Durch diese Arbeit erhält er schließlich den Job als persönlicher Leibwächter des Gewerkschaftsbosses Jimmy Hoffa.

Der Film spielt in mehreren Zeitebenen, wobei die Darsteller digital jünger, bzw. älter gemacht wurden. Das funktioniert bis auf wenige Ausnahmen ausgesprochen gut. Und da ist es dann auch nicht die Optik sondern eher die Bewegung. Ein über 70 jähriger DeNiro, dessen Gesicht wie das eines 30jähriger aussieht, bewegt sich halt nicht wie ein dreißigjähriger. Das ist dann aber auch schon das einzige, was man in diesem Bereich negativ sehen könnte.

Mit der Erzählstruktur hatte ich so ein bisschen Probleme. Der Film springt immer mal wieder in den Zeiten hin und her. Da musste man dann schon aufpassen, dass man mitbekommt, wann das gesehene gerade spielt. Die angepasste Optik der Schauspieler hilft da nur bedingt, weil ich die Unterschiede bei den Szenen die in den 50er-70 Jahren spielen eher gering finde.

Was den ein oder anderen eher stören könnte, ist das gedrosselte Erzähltempo. Wenn man hier ein Schnittgewitter wie in GoodFellas oder besonders in Casino erwartet, wird man enttäuscht. Das Tempo des Films erinnert eher an das von Der Pate. Trotzdem merkt man irgendwie immer, dass man sich gerade einen Film von Martin Scorsese anguckt.

Die Besetzung ist natürlich das eigentliche Highlight des Films. Joe Pesci endlich mal wieder in einem Film zu sehen war schon etwas Besonderes, wenn man bedenkt, dass er dafür extra seinen Ruhestand unterbrochen hat. Wenn auch nur wiederwillig, wenn das stimmt was man so liest.

DeNiro brauchte diesen Film unbedingt, da er in den letzten Jahren nicht gerade die ganz großen Hits hatte. Es waren zwar immer mal wieder ein paar nette Nebenrollen dabei aber so einen richtigen Knaller den er als Hauptdarsteller trägt sucht man dann doch vergeblich.

Selbiges gilt für Al Pacino. Auch der zeigt hier als Jimmy Hoffa endlich mal wieder seine ganze Klasse.

Ob The Irishman letztendlich genauso nachwirken wird wie Der Pate, GoodFellas oder Casino wird die Zeit zeigen. Lust auf eine Zweitsichtung hätte ich schon. Da kann man nur hoffen, dass da evtl. mal eine BluRay veröffentlicht wird oder ich bei Netflix doch mal schwach werde. Bisher würde es sich für mich noch nicht lohnen.

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Oscarverleihung 2020 – Die Abrechnung

Das war sie nun. Die Oscarverleihung 2020.

Vieles war vorhersehbar, manches doch überraschend. Die Preise wurden wie vorhergesagt sehr freundschaftlich geteilt. Als Gewinner des Abends kann sich der Süd-Koreanische Film Parasite fühlen. Mit vier Preisen inklusive Bester Film und Bester Internationaler Film führt er die Preisliste an.

Dahinter tummeln sich 1917 mit 3 sowie Once upon a Time in Hollywood, Ford v Ferrari und Joker mit je 2 Auszeichnungen. Scorseses The Irishman war damit der große (vorhersehbare) Verlierer.

Unter dem Video gibt es dann noch die komplette Liste der Gewinner im Vergleich zu meinen Tipps.

Actor in a Leading Role

  • Antonio Banderas (Pain and Glory )
  • Leonardo DiCaprio (Once upon a Time…in Hollywood)
  • Adam Driver (Marriage Story)
  • Joaquin Phoenix (Joker)
  • Jonathan Pryce (The Two Popes)

Actor in a Supporting Role

  • Tom Hanks (A Beautiful Day in the Neighborhood)
  • Anthony Hopkins (The Two Popes)
  • Al Pacino (The Irishman)
  • Joe Pesci (The Irishman)
  • Brad Pitt (Once upon a Time…in Hollywood)

Actress in a Leading Role

  • Cynthia Erivo (Harriet)
  • Scarlett Johansson (Marriage Story)
  • Saoirse Ronan (Little Women)
  • Charlize Theron (Bombshell)
  • Renée Zellweger (Judy)

Actress in a Supporting Role

  • Kathy Bates (Richard Jewell)
  • Laura Dern (Marriage Story)
  • Scarlett Johansson (Jojo Rabbit)
  • Florence Pugh (Little Women)
  • Margot Robbie (Bombshell)

Animated Feature Film

  • How to Train Your Dragon: The Hidden World
  • I Lost My Body
  • Klaus
  • Missing Link
  • Toy Story 4

Cinematography

  • The Irishman (Rodrigo Prieto)
  • Joker (Lawrence Sher)
  • The Lighthouse  (Jarin Blaschke)
  • 1917 (Roger Deakins)
  • Once upon a Time…in Hollywood (Robert Richardson)

Costume Design

  • The Irishman (Sandy Powell and Christopher Peterson)
  • Jojo Rabbit (Mayes C. Rubeo)
  • Joker (Mark Bridges)
  • Little Women (Jacqueline Durran)
  • Once upon a Time…in Hollywood (Arianne Phillips)

Directing

  • The Irishman (Martin Scorsese)
  • Joker (Todd Phillips)
  • 1917 (Sam Mendes)
  • Once upon a Time…in Hollywood (Quentin Tarantino)
  • Parasite (Bong Joon Ho)

Documentary (Feature)

  • American Factory
  • The Cave
  • The Edge of Democracy
  • For Sama
  • Honeyland

Documentary (Short Subject)

  • In the Absence
  • Learning to Skateboard in a Warzone (If You’re a Girl)
  • Life Overtakes Me
  • St. Louis Superman
  • Walk Run Cha-Cha

Film Editing

  • Ford v Ferrari (Michael McCusker and Andrew Buckland)
  • The Irishman (Thelma Schoonmaker)
  • Jojo Rabbit (Tom Eagles)
  • Joker (Jeff Groth)
  • Parasite (Yang Jinmo)

International Feature Film

  • Corpus Christi (Poland)
  • Honeyland (North Macedonia)
  • Les Misérables (France)
  • Pain and Glory (Spain)
  • Parasite (South Korea)

Makeup and Hairstyling

  • Bombshell (Kazu Hiro, Anne Morgan and Vivian Baker)
  • Joker (Nicki Ledermann and Kay Georgiou)
  • Judy (Jeremy Woodhead)
  • Maleficent: Mistress of Evil (Paul Gooch, Arjen Tuiten and David White)
  • 1917 (Naomi Donne, Tristan Versluis and Rebecca Cole)

Music (Original Score)

  • Joker (Hildur Guðnadóttir)
  • Little Women (Alexandre Desplat)
  • Marriage Story (Randy Newman)
  • 1917 (Thomas Newman)
  • Star Wars: The Rise of Skywalker (John Williams)

Music (Original Song)

  • “I Can’t Let You Throw Yourself Away” from Toy Story 4; Music and Lyric by Randy Newman
  • “(I’m Gonna) Love Me Again” from Rocketman; Music by Elton John; Lyric by Bernie Taupin
  • “I’m Standing With You” from Breakthrough; Music and Lyric by Diane Warren
  • “Into The Unknown” from Frozen II; Music and Lyric by Kristen Anderson-Lopez and Robert Lopez
  • “Stand Up” from Harriet; Music and Lyric by Joshuah Brian Campbell and Cynthia Erivo

Best Picture

  • Ford v Ferrari
  • The Irishman
  • Jojo Rabbit
  • Joker
  • Little Women
  • Marriage Story
  • 1917
  • Once upon a Time…in Hollywood
  • Parasite

Production Design

  • The Irishman (Production Design: Bob Shaw; Set Decoration: Regina Graves)
  • Jojo Rabbit (Production Design: Ra Vincent; Set Decoration: Nora Sopková)
  • 1917 (Production Design: Dennis Gassner; Set Decoration: Lee Sandales)
  • Once upon a Time…in Hollywood (Production Design: Barbara Ling; Set Decoration: Nancy Haigh)
  • Parasite (Production Design: Lee Ha Jun; Set Decoration: Cho Won Woo)

Short Film (Animated)

  • Dcera (Daughter)
  • Hair Love
  • Kitbull
  • Memorable
  • Sister

Short Film (Live Action)

  • Brotherhood
  • Nefta Football Club
  • The Neighbors’ Window
  • Saria
  • A Sister

Sound Editing

  • Ford v Ferrari
  • Joker
  • 1917
  • Once upon a Time…in Hollywood
  • Star Wars: The Rise of Skywalker

Sound Mixing

  • Ad Astra
  • Ford v Ferrari
  • Joker
  • 1917
  • Once upon a Time…in Hollywood

Visual Effects

  • Avengers: Endgame
  • The Irishman
  • The Lion King
  • 1917
  • Star Wars: The Rise of Skywalker

Writing (Adapted Screenplay)

  • The Irishman (Screenplay by Steven Zaillian)
  • Jojo Rabbit (Screenplay by Taika Waititi)
  • Joker (Written by Todd Phillips & Scott Silver)
  • Little Women (Written for the screen by Greta Gerwig)
  • The Two Popes (Written by Anthony McCarten)

Writing (Original Screenplay)

  • Knives Out (Written by Rian Johnson)
  • Marriage Story (Written by Noah Baumbach)
  • 1917 (Written by Sam Mendes & Krysty Wilson-Cairns)
  • Once upon a Time…in Hollywood (Written by Quentin Tarantino)
  • Parasite (Screenplay by Bong Joon Ho, Han Jin Won; Story by Bong Joon Ho)

Damit lag ich also 14 mal richtig. Beser wie im letzten Jahr, aber da geht mehr 🙂 .

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Oscarverleihung 2020 – Die Tipps

Und schon ist es wieder soweit. Die alljährliche Oscarverleihung steht an und dieses Jahr gibt es vier Filme, die ganz groß abräumen wollen. Der Joker hat mit seinen 11 Nominierungen sogar nicht nur die meisten in diesem Jahr sondern auch mehr wie jede bisherige Comicverfilmung bekommen. Dahinter tummeln sich gleich drei Filme mit je 10 Nominierungen. Martin Scorseses Netflix Produktion The Irishman, der ‘Erste Weltkrieg pseudo OneShot’ Film 1917 von Sam Mendes und Quentin Tarantinos ‘Ich erzähl in drei Stunden einfach mal gar nix’ Once Upon a Time in Hollywood.

Ob es den ganz großen Abräumer geben wird, ist schwer zu sagen. 1917 hat da noch die besten Chancen, da der bereits im Vorfeld ziemlich vielen Preise bei ähnlicher Konkurrenz einsacken konnte. Außerdem steht Hollywood auf solche technischen Spielereien. Hollywood steht aber auch auf Hollywood, was zumindest den Tarantino Film auf Platz 2 der Favoritenliste bringen dürfte.

Der, wahrscheinlich grandiose, The Irishman dürfte es da schon schwerer haben. Viele von denen die da abstimmen sehen im Oscar immer noch einen Preis für Kinofilme und The Irishman wurde fürs Streaming auf Netflix gedreht. Das dürften viele übel nehmen (ich bin auch nicht glücklich darüber).

Joker sehe ich trotz der meisten Nominierungen nicht als den Film, der am Ende mit den meisten Preisen nach Hause geht.

Aber stimmen wir erst mal ab und sehen, was unterm Strich raus kommt.

Actor in a Leading Role

In dieser Kategorie hat es dieses Jahr jeder schwer, der gegen den Joker antreten muss. Alles andere als Joaquin Phoenix würde mich hier sehr wundern.

  • Antonio Banderas (Pain and Glory )
  • Leonardo DiCaprio (Once upon a Time…in Hollywood)
  • Adam Driver (Marriage Story)
  • Joaquin Phoenix (Joker)
  • Jonathan Pryce (The Two Popes)

Actor in a Supporting Role

Ich würde ja schon gerne Pesci nochmal als Preisträger sehen. Da bräuchten die Veranstalter auch keine Angst haben, dass der sich allzu lange bedankt. Aber ich folge hier mal den Globes, wo die gleichen Schauspieler nominiert waren und sich Brad Pitt durchgesetzt hat.

  • Tom Hanks (A Beautiful Day in the Neighborhood)
  • Anthony Hopkins (The Two Popes)
  • Al Pacino (The Irishman)
  • Joe Pesci (The Irishman)
  • Brad Pitt (Once upon a Time…in Hollywood)

Actress in a Leading Role

Bei den Globes gibt es ja noch die Unterscheidung zwischen Drama und Komödie/Musical. Alle hier Nominierten waren auch bei den Globes nominiert. Lustigerweise alle fünf unter der Rubrik Drama. Also wähle ich hier die Globe Gewinnerin Zellweger.

  • Cynthia Erivo (Harriet)
  • Scarlett Johansson (Marriage Story)
  • Saoirse Ronan (Little Women)
  • Charlize Theron (Bombshell)
  • Renée Zellweger (Judy)

Actress in a Supporting Role

Laura Dern scheint hier die Favoritin zu sein. Neben dem Golden Globe hat sie auch den Critics Choice Award bekommen. Der wird auch gerne mal als Vorbote für den Oscar gesehen.

  • Kathy Bates (Richard Jewell)
  • Laura Dern (Marriage Story)
  • Scarlett Johansson (Jojo Rabbit)
  • Florence Pugh (Little Women)
  • Margot Robbie (Bombshell)

Animated Feature Film

Hier wird es ganz schwierig. Missing Link hat bei den Globes gewonnen, Toy Story 4 bei den Critics. Aber auch wenn ich alles andere lieber sehen würde als einen weiteren Sieg für einen Disney und oder Pixar Film geht mein Tipp an Toy Story 4.

  • How to Train Your Dragon: The Hidden World
  • I Lost My Body
  • Klaus
  • Missing Link
  • Toy Story 4

Cinematography

Hier mache ich es mir einfach. Der Preis geht an Deakins für 1917. Und das der was kann, hat er nicht nur in diesem Film bewiesen.

  • The Irishman (Rodrigo Prieto)
  • Joker (Lawrence Sher)
  • The Lighthouse  (Jarin Blaschke)
  • 1917 (Roger Deakins)
  • Once upon a Time…in Hollywood (Robert Richardson)

Costume Design

Auch nicht einfach, da richtige Vergleiche fehlen. Once upon… sieht zwar Kostümmäßig gut aus, aber besser abschneiden dürfte der beim Production Design. Hier kommt mein erster Schuss ins Blaue. Jojo Rabbit.

  • The Irishman (Sandy Powell and Christopher Peterson)
  • Jojo Rabbit (Mayes C. Rubeo)
  • Joker (Mark Bridges)
  • Little Women (Jacqueline Durran)
  • Once upon a Time…in Hollywood (Arianne Phillips)

Directing

Der Südkoreanische Parasite scheint ja allgemein beliebt zu sein weshalb ich hier noch zwischen dem Koreaner und Mendes schwanke. Aber ich muss mich festlegen: daher Mendes.

  • The Irishman (Martin Scorsese)
  • Joker (Todd Phillips)
  • 1917 (Sam Mendes)
  • Once upon a Time…in Hollywood (Quentin Tarantino)
  • Parasite (Bong Joon Ho)

Documentary (Feature)

Bei den Dokus war das für mich schon immer ein reines Glücksspiel. So auch diese Jahr.

  • American Factory
  • The Cave
  • The Edge of Democracy
  • For Sama
  • Honeyland

Documentary (Short Subject)

  • In the Absence
  • Learning to Skateboard in a Warzone (If You’re a Girl)
  • Life Overtakes Me
  • St. Louis Superman
  • Walk Run Cha-Cha

Film Editing

Keine Ahnung, wie man sich hier entscheiden wird. Da ich aber ein großer Fan des Films Ford vs. Ferrari bin, tippe ich mal darauf. Vielleicht wird’s ja was.

  • Ford v Ferrari (Michael McCusker and Andrew Buckland)
  • The Irishman (Thelma Schoonmaker)
  • Jojo Rabbit (Tom Eagles)
  • Joker (Jeff Groth)
  • Parasite (Yang Jinmo)

International Feature Film

Wie schon weiter oben erwähnt, ist Parasite hier der große Favorit. Ein anderer hat da kaum eine Chance.

  • Corpus Christi (Poland)
  • Honeyland (North Macedonia)
  • Les Misérables (France)
  • Pain and Glory (Spain)
  • Parasite (South Korea)

Makeup and Hairstyling

Hier halte ich mich mal an die Critics und tippe auf Bombshell

  • Bombshell (Kazu Hiro, Anne Morgan and Vivian Baker)
  • Joker (Nicki Ledermann and Kay Georgiou)
  • Judy (Jeremy Woodhead)
  • Maleficent: Mistress of Evil (Paul Gooch, Arjen Tuiten and David White)
  • 1917 (Naomi Donne, Tristan Versluis and Rebecca Cole)

Music (Original Score)

Die Musik im Joker scheint Eindruck gemacht zu haben. Dafür gabs schon mehre Preise. Bei Williams könnte man evtl. noch mal einen Sympathie Oscar vergeben. Der hat 1994 seinen letzten für Schindler Liste bekommen und wahr danach beinahe im Jahresrythmus nominiert. Aber ganz ehrlich: für seine zum neunten Mal aufgewärmte Star Wars Soße gehört er in diesem Jahr in meinen Augen noch nicht mal in die Reihe der Nominierten. Ich versteh eh nicht, wieso er für die Episoden 7-9 jedes mal nominiert wurde aber für 1-3 nicht einmal. Da gab es viel mehr was im Ohr geblieben ist und vor allem war es abwechslungsreicher.

  • Joker (Hildur Guðnadóttir)
  • Little Women (Alexandre Desplat)
  • Marriage Story (Randy Newman)
  • 1917 (Thomas Newman)
  • Star Wars: The Rise of Skywalker (John Williams)

Music (Original Song)

Auch wenn hier gerne Lieder aus Trickfilmen genommen werden, tippe ich mal auf Elton John.

  • “I Can’t Let You Throw Yourself Away” from Toy Story 4; Music and Lyric by Randy Newman
  • “(I’m Gonna) Love Me Again” from Rocketman; Music by Elton John; Lyric by Bernie Taupin
  • “I’m Standing With You” from Breakthrough; Music and Lyric by Diane Warren
  • “Into The Unknown” from Frozen II; Music and Lyric by Kristen Anderson-Lopez and Robert Lopez
  • “Stand Up” from Harriet; Music and Lyric by Joshuah Brian Campbell and Cynthia Erivo

Best Picture

Hier kann man böse daneben tippen aber die Weichen stehen auf 1917. Alles andere wäre wirklich mal eine Überraschung.

  • Ford v Ferrari
  • The Irishman
  • Jojo Rabbit
  • Joker
  • Little Women
  • Marriage Story
  • 1917
  • Once upon a Time…in Hollywood
  • Parasite

Production Design

Hier hatte ich ja weiter oben schon mal Once upon… in die Schale geworfen. Ist deshalb auch mein Tipp in dieser Kategorie.

  • The Irishman (Production Design: Bob Shaw; Set Decoration: Regina Graves)
  • Jojo Rabbit (Production Design: Ra Vincent; Set Decoration: Nora Sopková)
  • 1917 (Production Design: Dennis Gassner; Set Decoration: Lee Sandales)
  • Once upon a Time…in Hollywood (Production Design: Barbara Ling; Set Decoration: Nancy Haigh)
  • Parasite (Production Design: Lee Ha Jun; Set Decoration: Cho Won Woo)

Short Film (Animated)

Die Kurzfilme versauen mir eigentlich jedes Jahr den Schnitt, weshalb ich mich auch gar nicht lange mit aufhalte.

  • Dcera (Daughter)
  • Hair Love
  • Kitbull
  • Memorable
  • Sister

Short Film (Live Action)

  • Brotherhood
  • Nefta Football Club
  • The Neighbors’ Window
  • Saria
  • A Sister

Sound Editing

Jetzt wird’s noch mal technisch. Die beiden Sound Kategorien konnte ich noch nie wirklich auseinander halten. Das macht das Tippen auch nicht einfacher. Hier wähle ich noch mal Ford v Ferrari. Sound passt einfach zu Motorsport.

  • Ford v Ferrari
  • Joker
  • 1917
  • Once upon a Time…in Hollywood
  • Star Wars: The Rise of Skywalker

Sound Mixing

Auch hier könnte ich denn Rennsportfilm wählen. Aber irgendwas sagt mir, dass man acuh 1917 noch in ein paar technischen Kategorien siegen lassen will. Und Krieg macht ja auch ganz ordentlich Krach.

  • Ad Astra
  • Ford v Ferrari
  • Joker
  • 1917
  • Once upon a Time…in Hollywood

Visual Effects

Hier kommt es drauf an, ob der Wähler lieber auf offensichtliche oder dezente Effekte steht. In Avengers: Endgame ist so ziemlich jede Einstellung ein visueller Effekt. Auch bei Star Wars und Lion King. Der Irishman lebt vom digitalen verjüngen und altern seiner Darsteller und 1917 setzt auf Realismus. Auf die Avengers hatte ich ja letztes Jahr auch getippt und bin damit baden gegangen. Trotzdem bleibe ich dabei. In dem Film steckt Effekte mäßig wahrscheinlich auch die meiste Arbeit.

  • Avengers: Endgame
  • The Irishman
  • The Lion King
  • 1917
  • Star Wars: The Rise of Skywalker

Writing (Adapted Screenplay)

Auch nicht einfach. Ich schätze, dass Irishman und Two Popes raus sind. Joker wäre zumindest eine überraschende Entscheidung aber es ist eine Comic Adaption. Bleiben Jojo Rabbit und Little Women. Ich tippe auf die Women. Die haben auch bei den Critics gewonnen.

  • The Irishman (Screenplay by Steven Zaillian)
  • Jojo Rabbit (Screenplay by Taika Waititi)
  • Joker (Written by Todd Phillips & Scott Silver)
  • Little Women (Written for the screen by Greta Gerwig)
  • The Two Popes (Written by Anthony McCarten)

Writing (Original Screenplay)

Hier werden sie den Preis Tarantino geben, weil sie ihm den Regie Oscar nicht geben konnten. Außerdem schreibt er über Hollywood in den goldenen Zeiten. Das mögen die.

  • Knives Out (Written by Rian Johnson)
  • Marriage Story (Written by Noah Baumbach)
  • 1917 (Written by Sam Mendes & Krysty Wilson-Cairns)
  • Once upon a Time…in Hollywood (Written by Quentin Tarantino)
  • Parasite (Screenplay by Bong Joon Ho, Han Jin Won; Story by Bong Joon Ho)

Zählen wir zusammen: Wenn es nach meinen Tipps geht, wird wieder mal freundschaftlich geteilt. 1917 bekommt 4 inkl. Bester Film, dahinter Once upon a Time in Hollywood mit 3 Preisen. Joker und Ford v Ferrari sacken 2 ein und der Rest einen oder weniger. Damit wäre The Irishman der Verlierer des Abends.

Wenn man sich die letzten Jahre so ansieht, könnte das Szenario gar nicht so weit hergeholt sein. Oder ich liege komplett daneben…

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Svenom – Das erste Video ist da

Mein erstes Video unter neuem Name kündigt an, dass es zukünftig ‘kürzere und knackigere’ Videos geben wird. Wie ernst es mir damit ist, sieht man an der majestätischen Laufzeit von 130 Minuten :-).

Der größte Teil des Videos beschäftigt sich mit dem obligatorischen Jahresrückblick, bzw. der Vorschau der Filmjahre 2019 und 2020.

In über 2 Stunden flitze ich durch 2 Filmjahre und berichte, über welche Filme oder Serien ich mich gefreut oder geärgert habe, was mich 2020 im Kino erwartet und welche Todesnachrichten von Filmstars mich 2019 am meisten ‘getroffen’ haben.

Hier ist das gute Stück:

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Oscars 2019

UPDATE:

Wie zu erwarten war die Entscheidung, die Show ohne einen Moderator durchzuziehen nicht das gelbe vom Ei. Es ist zwar zu begrüßen, dass man das Ganze etwas gestrafft hat, aber so dermaßen durchgescriptet muss es dann aber auch wieder nicht sein. Außerdem hatte ich den Eindruck, dass man die durch die fehlenden Gageinlagen gewonnene Zeit durch zusätzliche Werbepausen gefüllt hat. Alles in allem also eine ziemlich trostlose Veranstaltung.

Auch das einigen Gewinnern das Micro abgedreht wurde fand ich nicht so gut. Sicher ist es nicht gerade spannend, wenn da einer steht und Namen von einem Zettel abliest, aber gerade, wenn ein Team aus mehreren gewonnen hat, hat der letzte kaum noch die Chance gehabt, was zu sagen. Ich hatte auch das Gefühl, dass da mit zweierlei Maß gemessen wurde. Z.B. bei einem Spike Lee hat man sich wohl nicht getraut den Ton frühzeitig abzustellen.

Kommen wir zu den Preisen und damit auch zum Vergleich mit meinen Tipps. Dass es keinen großen Abräumer geben würde, war mir klar aber den Queen Film Bohemian Rhapsody hätte ich jetzt nicht als den mit den meisten Auszeichnungen gesehen. Das hat auch ein besseres Tippergebnis verhindert, da ich in den beiden Soundkategorien nicht auf Queen, sondern den Panther gesetzt habe.

Bei The Favourite war der Name nicht Programm den bei nur einem Preis bei 10 Nominierungen kann man den ruhig als Verlierer des Abends sehen. Ansonsten wurde wieder recht freundschaftlich geteilt. Bohemian Rhapsodie bekam 4, dahinter Roma, Black Panther und Green Room mit jeweils 3 Preisen. Wobei bei Green Room auch noch der Preis für den besten Film mit drin war. Für den Mexikaner Alfonso Cuarón war der Abend auch sehr erfolgreich. Sein Film Roma bekam 3 Preise, die aller er einsacken konnte. Für Regie, Kamera und bester fremdsprachiger Film. Hätte mein Tipp gestimmt, wäre bei bester Film sogar noch ein vierter für ihn dazugekommen. Das wäre dann aber wirklich etwas zu viel des Guten.

Rechnen wir also zusammen: es gab wieder 24 Kategorien und richtig getippt habe ich bei 12. Also wieder genau die Hälfte.

Wir brauchen endlich mal wieder einen Über-Film bei den Oscars. Der letzte Film mit über 10 Nominierungen und Preisen war der Abschluss der Herr der Ringe Trilogie 2004. Danach gab es zwar immer mal wieder Filme mit vielen Nominierungen aber bei den Auszeichnungen hat sich das dann häufig mehr als halbiert. Aber daran wird sich wohl so schnell nichts ändern.

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Auch wenn es hier in der letzten Zeit sehr ruhig war (es ist was in Planung!) behalte ich die Traditionen natürlich bei. Und dazu gehören auch meine Tipps zur jährlichen Oscarverleihung.

Dies ist nun schon die 91. Ausgabe und die steht unter gar keinem guten Stern. Man könnte fast meinen, dass die Veranstalter gar nicht wollen, dass die Show ein Erfolg wird. Erst wird kein Moderator gefunden, der sich freiwillig vor die Kamera zerren lässt und dann sollen auch noch einige ‚unwichtige‘ Kategorien in den Werbepausen verliehen werden, um Sendezeit zu sparen.

Was den Moderator angeht, so muss ich da nicht unbedingt einen Kasper haben, der zwischendurch immer mal wieder blöde Sprüche macht aber als roter Faden durch so eine Show war er eigentlich nie verkehrt. Diese verkrampften, angeblich spontanen Aktionen in den letzten Jahren hätte man sich aber trotzdem schenken können. Nun also ohne Moderator aber angeblich sollen ja Queen ein bisschen einheizen.

Die Verlegung der Verleihung einiger Kategorien in die Werbepausen hat da schon zu gewaltigeren Reaktionen geführt. Besonders was die Kategorien Schnitt und Kamera angeht, haben eine Menge großer Filmemacher zum Anlass genommen, ihren Unmut öffentlich sehr deutlich zu machen. Offenbar mit Erfolg, denn das Thema Preisverleihung in Werbepausen ist wohl vom Tisch.

Wenn es dem Veranstalter wirklich darum geht, die Laufzeit der Show zu verkürzen, könnte man doch gerade bei den Werbepausen anfangen. Bei einer vier Stunden Sendung eine Stunde Werbung drin zu haben ist eh schon übertrieben (habe die Zeiten nicht gestoppt, kommt mir aber immer so vor). Wenn man da jeden zweiten Werbeblock wegfallen lässt, und unnötige angeblich witzige Extraeinlagen weglässt, kommt man locker an die angepeilten drei Stunden. Und ich kann mir ehrlich gesagt nicht vorstellen, dass man auf diese Werbeeinnahmen zwingend angewiesen ist. So arme Würstchen sind das da nicht.

Nun aber zu den Nominierungen und meinen Tipps. Da ist mal wieder raten und Glück haben angesagt, denn wie jedes Jahr habe ich viele der nominierten Filme noch gar nicht gesehen.

Actor in a Leading Role

Wenn es nach Sympathie gehen würde, müsste ich mich zwischen Willem Dafoe und Viggo Mortensen entscheiden. Ich schätze aber, dass es entweder Christian Bale oder Rami Malek wird. Und da ich noch nicht weiß, wie die Academy Mitglieder über den Film einer britischen Rockband denken, tippe ich hier mal auf Bale.

  • Christian Bale (Vice)
  • Bradley Cooper (A Star Is Born)
  • Willem Dafoe (At Eternity’s Gate)
  • Rami Malek (Bohemian Rhapsody)
  • Viggo Mortensen (Green Book)

Actor in a Supporting Role

Sam Elliot dürfte ihn gerne haben aber mein Tipp geht eher in Richtung Ali. Der hat für seine Rolle in Green Book schon ein paar Preise bekommen.

  • Mahershala Ali (Green Book)
  • Adam Driver (BlacKkKlansman)
  • Sam Elliott (A Star Is Born)
  • Richard E. Grant (Can You Ever Forgive Me?)
  • Sam Rockwell (Vice)

Actress in a Leading Role

Auch schwierig. Colman hat schon im Vorfeld mehr Preise bekommen aber Gaga hat den Ami Bonus.

  • Yalitza Aparicio (Roma)
  • Glenn Close (The Wife)
  • Olivia Colman (The Favourite)
  • Lady Gaga (A Star Is Born)
  • Melissa McCarthy (Can You Ever Forgive Me?)

Actress in a Supporting Role

Kenne ich auch noch keinen Film von aber da The Favourite eh zu den (Achtung Wortspiel) Favoriten zählt, und hier auch gleich zwei Darstellerinnen nominiert sind, tippe ich mal auf Rachel Weisz.

  • Amy Adams (Vice)
  • Marina de Tavira (Roma)
  • Regina King (If Beale Street Could Talk)
  • Emma Stone (The Favourite)
  • Rachel Weisz (The Favourite)

Animated Feature Film

Ich mochte Isle of Dogs allerdings glaube ich nicht, dass der hier chancen hat. Da schon eher eine der beiden Fortsetzungen von Ralph und den Unglaublichen. Mein Tipp geht aber an Spider-Man. Der hat bei gleicher Konkurenz bei den Globes gewonnen.

  • Incredibles 2
  • Isle of Dogs
  • Mirai
  • Ralph Breaks the Internet
  • Spider-Man: Into the Spider-Verse

Cinematography

Bei den ganzen technischen Kategorien wäre es noch mehr von Vorteil, wenn man die Filme gesehen hätte. Daher stellt sich mir die Frage, wie es für den zweiten großen Favoriten des Abends Roma laufen wird. Nicht nur, dass es die erste Netflix Produktion ist, die für so viele Oscars Nominiert wurde sondern es ist auch noch ein mexikanischer Film. Da könnte durchaus auch die Politik eine kleine Rolle spielen. Ich tippe mal auf Roma.

  • Cold War (Łukasz Żal)
  • The Favourite (Robbie Ryan)
  • Never Look Away (Caleb Deschanel)
  • Roma (Alfonso Cuarón)
  • A Star Is Born (Matthew Libatique)

Costume Design

Dass Black Panther eine Nominierung für den besten Film bekommen hat, wurde ja nicht von allen Seiten gut aufgenommen. Ich finde es auch arg übertrieben. Technisch ist der Film aber sehr ordentlich und was die Kostüme angeht, hat man sich viel mühe gegeben. Also Tipp auf den Panther.

  • The Ballad of Buster Scruggs (Mary Zophres)
  • Black Panther (Ruth Carter)
  • The Favourite (Sandy Powell)
  • Mary Poppins Returns (Sandy Powell)
  • Mary Queen of Scots (Alexandra Byrne)

Directing

BlakKkKlansman fand ich klasse und Spike Lee ist kein unbekannter. Vom Gefühl her tippe ich aber eher auf Alfonso Cuarón für Roma.

  • BlacKkKlansman (Spike Lee)
  • Cold War (Paweł Pawlikowski)
  • The Favourite (Yorgos Lanthimos)
  • Roma (Alfonso Cuarón)
  • Vice (Adam McKay)

Documentary (Feature)

  • Free Solo
  • Hale County This Morning, This Evening
  • Minding the Gap
  • Of Fathers and Sons
  • RBG

Documentary (Short Subject)

  • Black Sheep
  • End Game
  • Lifeboat
  • A Night at The Garden
  • Period. End of Sentence.

Film Editing

  • BlacKkKlansman (Barry Alexander Brown)
  • Bohemian Rhapsody (John Ottman)
  • The Favourite (Yorgos Mavropsaridis)
  • Green Book (Patrick J. Don Vito)
  • Vice (Hank Corwin)

Foreign Language Film

Hier ist auch wieder mal ein deutscher Beitrag vertreten. Aber anders als beim letzten mal, als der Donnersmarck den Preis noch mit nach Hause nehmen durfte, schätze ich hier die Chancen eher gering ein. Alles andere als Roma würde mich hier wundern.

  • Capernaum (Lebanon)
  • Cold War (Poland)
  • Never Look Away (Germany)
  • Roma (Mexico)
  • Shoplifters (Japan)

Makeup and Hairstyling

  • Border (Göran Lundström and Pamela Goldammer)
  • Mary Queen of Scots (Jenny Shircore, Marc Pilcher and Jessica Brooks)
  • Vice (Greg Cannom, Kate Biscoe and Patricia Dehaney)

Music (Original Score)

Abwohl Alexandre Desplat den Oscar erst im letzten Jahr gewonnen hat, tippe ich wieder auf ihn. Aber das kann auch in die Hose gehen.

  • Black Panther (Ludwig Goransson)
  • BlacKkKlansman (Terence Blanchard)
  • If Beale Street Could Talk (Nicholas Britell)
  • Isle of Dogs (Alexandre Desplat)
  • Mary Poppins Returns (Marc Shaiman)

Music (Original Song)

  • “All The Stars” from Black Panther; Music by Kendrick Lamar, Mark “Sounwave” Spears and Anthony “Top Dawg” Tiffith; Lyric by Kendrick Lamar, SZA and Anthony “Top Dawg” Tiffith
  • “I’ll Fight” from RBG; Music and Lyric by Diane Warren
  • “The Place Where Lost Things Go” from Mary Poppins Returns; Music by Marc Shaiman; Lyric by Scott Wittman and Marc Shaiman
  • “Shallow” from A Star Is Born; Music and Lyric by Lady Gaga, Mark Ronson, Anthony Rossomando and Andrew Wyatt
  • “When A Cowboy Trades His Spurs For Wings” from The Ballad of Buster Scruggs; Music and Lyric by Gillian Welch and David Rawlings

Production Design

Auch wenn ich finde, dass bei einem Film, bei dem viele Hintergründe und Aufbauten direkt aus dem Rechner kommen nicht unbedingt in diese Kategorie gehört, habe ich dennoch das Gefühl, dass Black Panther einer der Filme des Abends mit den meisten Auszeichnungen wird. Daher…

  • Black Panther (Production Design: Hannah Beachler; Set Decoration: Jay Hart)
  • The Favourite (Production Design: Fiona Crombie; Set Decoration: Alice Felton)
  • First Man (Production Design: Nathan Crowley; Set Decoration: Kathy Lucas)
  • Mary Poppins Returns (Production Design: John Myhre; Set Decoration: Gordon Sim)
  • Roma (Production Design: Eugenio Caballero; Set Decoration: Bárbara Enríquez)

Short Film (Animated)

Entweder Bao als Trostpreis für Pixar oder Weekends. Der hat schon viel Preise bekommen.

  • Animal Behaviour
  • Bao
  • Late Afternoon
  • One Small Step
  • Weekends

Short Film (Live Action)

  • Detainment
  • Fauve
  • Marguerite
  • Mother
  • Skin

Sound Editing

  • Black Panther
  • Bohemian Rhapsody
  • First Man
  • A Quiet Place
  • Roma

Sound Mixing

  • Black Panther
  • Bohemian Rhapsody
  • First Man
  • Roma
  • A Star Is Born

Visual Effects

Hier habe ich tatsächlich bis auf First Man schon alle gesehen. Macht es aber auch nicht leichter. Von denen fand ich Solo bei den Effekten noch am schwächsten. Ready Player One sah immer wie ein Videospiel aus, was es zwar auch sollte aber daran könnte man sich stören. Die animierten Figuren in Christopher Robin sahen fantastisch aus aber gegen den Effekte Overkill von Infinity War wird das nicht reichen.

  • Avengers: Infinity War
  • Christopher Robin
  • First Man
  • Ready Player One
  • Solo: A Star Wars Story

Writing (Adapted Screenplay)

  • The Ballad of Buster Scruggs (Written by Joel Coen & Ethan Coen)
  • BlacKkKlansman (Written by Charlie Wachtel & David Rabinowitz and Kevin Willmott & Spike Lee)
  • Can You Ever Forgive Me? (Screenplay by Nicole Holofcener and Jeff Whitty)
  • If Beale Street Could Talk (Written for the screen by Barry Jenkins)
  • A Star Is Born (Screenplay by Eric Roth and Bradley Cooper & Will Fetters)

Writing (Original Screenplay)

  • The Favourite (Written by Deborah Davis and Tony McNamara)
  • First Reformed (Written by Paul Schrader)
  • Green Book (Written by Nick Vallelonga, Brian Currie, Peter Farrelly)
  • Roma (Written by Alfonso Cuarón)
  • Vice (Written by Adam McKay)

Best Picture

Ich habe jetzt nicht mitgezählt, für welchen Film wie oft ich getippt habe aber ich glaube einen eindeutigen Favoriten gibt es nicht. Es wird bestimmt auch dieses Jahr wieder einen Verlierer geben, der viele Nominierungen aber keinen Preis bekommen hat. Dem Panther gehören auf jeden Fall die technischen Kategorien aber als bester Film wäre das doch zu dick aufgetragen. Daher geht mein Tipp für den besten Film dieses Jahr an Roma. Auch wenn ich den schon beim besten fremdsprachigen Film gewählt habe.

  • Black Panther
  • BlacKkKlansman
  • Bohemian Rhapsody
  • The Favourite
  • Green Book
  • Roma
  • A Star Is Born
  • Vice

Morgen um die Zeit werden wir es wissen. Auch, ob ich meine 13 richtigen vom letzten Jahr über- oder unterbieten werde.

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Um Weihnachten zu überleben, muss man selbst zur Weihnacht werden…

Dass den Sendern für das Weihnachtsprogramm nichts neues mehr einfällt, haben wir ja letztes Jahr schon festgestellt. Auch in diesem Jahr gibt es wieder haufenweise Wiederholungen, oder wie es zu Weihnachten heißt: Traditionen.

Und an einer hält Kabel 1 schon seit Jahren fest. An Heiligabend prügeln sich da Bud Spencer und Terence Hill den ganzen Tag durch Horden von Dumpfbacken und Flitzpiepen. Mal zusammen, mal solo. Um 05:35 morgens gehts los und endet erst Nachts um 00:50. Könnte fast ein neuer Rekord sein.

Pro7 setzt dagegen auf typisches Hollywood und beginnt um 17:15 mit dem vierten Teil der Transformers Reihe. Nach dem Krawall wird es dann um 20:15 etwas ruhiger denn die ganz großen Schlachten gibt es im ersten Teil der Herr der Ringe Trilogie noch nicht. Danach wirds dann gruselig. Um 23:55 begibt man sich mit Conjuring 2 auf Geisterjagd um dann um 02:25 den ersten Teil nachzuschieben. Dieses ‘Filme in umgekehrter Reihenfolge zu zeigen’ Ding werde ich nie verstehen.

VOX setzt dagegen auf Fantasy. Um 17:45 geht es in die Fantastische Welt von Oz und um 20:15 folgt man Alice ins Wunderland. Beides recht ordentliche Neuverfilmungen von klassischen Stoffen.

Auch RTL2 bietet nichts neues aber dafür die Rückkehr eines zu Weihnachten zuletzt vermissten Freundes. Und ich meine nicht E.T. der um 12:20 nach Hause telefonieren darf. Und auch nicht die Ghostbusters (die MÄNNER!) die sich ab 14:30 in zwei Filmen vollschleimen lassen. Und das letzte Einhorn um 18:25 meine ich auch nicht.

Nein. Rambo ist zurück! Ab 20:15 Teil 1-3 in der richtigen Reihenfolge. Wobei wegen der frühen Ausstrahlungszeit bestimmt wieder einige Schnitte gemacht werden müssen. Trotzdem genau das richtige für einen friedlichen Heiligabend. Als Rausschmeißer gibts dann im Anschluss um 01:30 noch den Knastfilm Lock Up, ebenfalls mit Sylvester Stallone in der Hauptrolle.

Am ersten Weihnachtsfeiertag geht es dafür etwas ruhiger zu, aber auch wieder mit Wiederholungen. Da ist Kabel1 ja Spezialist und zeigt die schon oft Wiederholten ersten beiden Teile von Crocodile Dundee. Pro7 setzt ganz auf Daniel Craig. Zunächst um 20:15 seinen, wie ich finde, besten Auftritt als James Bond, in Skyfall. Gefolgt von der Hollywood Version des ersten Teils der Millennium Trilogie von Stieg Larsson mit dem Titel Verblendung. Schade, dass es da nie eine Fortsetzung gab. Aber das schwedische Original ist vielleicht sogar eh noch besser.

Dann haben wir noch etwas für die Freunde von Animationsfilmen. RTL bringt um 20:15 Pets in dem gezeigt wird, was Haustiere so machen, wenn sie tagsüber alleine in der Wohnung sind. Das ist zwar nur anfangs originell aber es gibt schlechtere Filme.

Bessere aber auch und da wären wir bei einer ziemlichen Überraschung. Pro7 MAXX zeigt um 20:15 den japanischen Zeichentrickfilm Your Name, der dieses Jahr hierzulande erst im Kino war und auch die Blu-Ray Veröffentlichung ist noch nicht lange her. Auf jeden Fall ein lohnender Film für die Freunde von Handgezeichnetem.

Der zweite Weihnachtsfeiertag hat wieder ein bisschen mehr Action im Programm. Die besten Filme in denen möglichst viel zerstört wird, macht immer noch Roland Emmerich und ab 17:30 gehts auf Pro7 mal wieder der ganzen Welt an den Kragen. Erst mit 2012 und im Anschluss um 20:15 mit Independence Day 2. OK, der war lange nicht so gut wie der erste Teil aber kaputt geht hier auch wieder ordentlich was.

Kabel1 wiederholt sich mal wieder und so gibt es um 15:10 den immer wieder gern gesehenen Forrest Gump zu bestaunen. Im Anschluss ab 18:05 darf dann Eddie Murphy in seiner Paraderolle als Beverly Hills Cop ran. Und zwar gleich dreimal.

Wer es etwas ruhiger und nostalgischer mag, schaut sich auf RTL2 um 16:55 Stand by me an. Um 18:30 gibts dann dort das Armdrückerfilmchen Over the Top mit Sylvester Stallone und dann um 20:15 Gladiator. Den finde ich zwar nach wie vor recht überbewertet aber so wirklich was vernünftiges läuft halt nicht zum Weihnachtsabschluss.

Das wars dann mal wieder mit den Old School Fernsehtipps zu Weihnachten. Wem das alles zu traditionell ist, der darf natürlich auch gerne auf Blu Ray oder Streaming Dienst ausweichen. Und auch das gute alte Kino ist eine Option. 🙂

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